LGO-Athleten stehen vor heißem Sommer

Leichtathletik

Noch nie haben sich die Leistungsträger der LGO so intensiv auf einen Sommer vorbereitet, denn neben den nationalen Herausforderungen stehen die Europameisterschaften und die Olympischen Spiele im Vordergrund.

DORTMUND

von Horst Merz

, 03.05.2012, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Meisterehrung bei der LG Olympia.

Meisterehrung bei der LG Olympia.

„Ich habe größte Hochachtung vor dem, was die Athleten leisten“, erklärte Uwe Samulewicz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund, des Hauptsponsors der LG Olympia bei der Meisterehrung des Vereins und sagt: „Wir wollen in unserer Stadt etwas bewegen, und das ist uns mit der Unterstützung der LGO gut gelungen.“ LGO-Präsident Jörg Lennardt hob hervor: „Ohne die Hilfe der Sparkasse wäre die LG Olympia nicht lebensfähig. Aber keiner unserer Athleten ist wegen der finanziellen Förderung bei uns, sondern wegen des positiven Umfelds mit qualifizierten Trainern und engagierten Mitarbeitern.“

Nach Trainingsaufenthalten in Flagstaff, im südafrikanischen Dullstrom und Milano Marittima sowie in der Sportschule Kienbaum sagte 800-Meter-Spezialistin Jana Hartmann: „Ich bin fit und habe meinen Trainingsplan fast zu 100 Prozent erfüllt.“ Ihr bleiben maximal sechs Rennen, um die EM-Norm von 2:01,40 Minuten oder sogar die Anforderungen für Olympia von 1:59,50 zu erfüllen. Eine erste Gelegenheit gegen internationale Konkurrenz gibt es Mitte Mai in Paris. „Wir trainieren zur Zeit so, wie sonst erst im Mai“, sagte Trainer Pierre Ayadi. Das gilt auch für Monika Merl, für die es wegen Rückenproblemen nicht ganz optimal lief. Für sie bilden die 1500 Meter eine mögliche Alternative zu den 800.

„Bis vor kurzem hätte ich auf Friederike Feil als EM -Kandidatin gesetzt. Aber ihre vermeintliche Zehenprellung, mit der sie sich bereits lange herum quält, hat sich als Bruch herausgestellt, der erst einmal ausheilen muss“, erklärte Trainer Pierre Ayadi. Völlig beschwerdefrei ist hingegen Sprinterin Katharina Grompe. Am 26. Mai muss sie in Weinheim die Weichen für die Junioren-WM in Barcelona stellen. Dabei stehen die 200 Meter im Vordergrund, und die „Quali“ von 23,90 Sekunden sollte ihr keine Probleme bereiten 

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