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Liga-Konkurrenten des FC Brambauer II ziehen nach der Schlägerei ihre Konsequenzen

rnSchlägerei in der Kreisliga

Nach der Schlägerei bei der Kreisliga-C-Partie des VfL Kemminnghausen III gegen den FC Brambauer II ziehen die letzten beiden Ligakonkurrenten des FCB ihre Konsequenzen.

Dortmund

, 15.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Videos, die nach der Schlägerei unter anderem bei RN.de gezeigt wurden, haben sich natürlich auch die Konkurrenten der Fußball-Kreisliga C4 angeschaut. Die Spieler des SV Körne 83 III hatten darüber nachgedacht, am Sonntag die Auswärtspartie gegen den FC Brambauer II nicht mehr zu spielen. Der Vorsitzende Eddy Hoffmann verhinderte die Absage. „Ja, es stimmt, die Jungs wollten nicht antreten. Ich habe aber gesagt, sie müssen. Es ist nicht unsere Aufgabe, Vereine auszuschließen, das muss der Kreis machen“, sagt Hoffmann.

Der Vorsitzende betont, dass ein Nicht-Antritt auch finanzielle Folgen für seinen Verein hätte. „Jeder Nicht-Antritt im Kreis kostet 100 Euro“, sagt der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski. „Und so viele Würstchen können wir nicht umdrehen, um das Geld wieder reinzuholen“, ergänzt Hoffmann. Körnes Trainer Marjan Gruhn akzeptiert die Ansage des Vorsitzenden, sagt aber auch, dass er „mit einem mulmigen Gefühl am Sonntag nach Brambauer fahren wird“.

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Am letzten Spieltag der Saison erwartet dann die BSG DSW 21 noch den FC Brambauer II. Der 2. Vorsitzende der Betriebssportgemeinschaft, Klaus Reketat, wird im Vorfeld den Staffelleiter Mario Hildebrand kontaktieren. „Wir werden nur antreten, wenn die Partie unter Kreisaufsicht steht. Ansonsten sagen wir die Begegnung ab“, sagt er. Denn schon im Hinspiel sei es „mehr als hoch hergegangen“. Es habe Bedrohungen gegenüber seiner Spieler gegeben.

Die Idee der BSG, die Partie gegen den FC Brambauer II unter Kreisaufsicht zu spielen, nahm auch später Gruhn vom SV Körne 83 auf. „Ich werde das am Mittwoch noch mit Eddy Hoffmann besprechen, ob wir das auch beantragen“, sagt Gruhn. Grondziewski klärt auf, dass die Vereine die Anfragen stellen können, müssen das aber offiziell machen. Es kämen natürlich Kosten auf den Antragssteller zu: Fünf Euro Spesen und 30 Cent pro gefahrenen Kilometer für den Beobachter des Kreises.

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Auslöser der ganzen Diskussionen war die Partie des VfL KLemminghausen III gegen den FC Brambauer II, die beim Stand von 2:0 für den VfL Kemminghausen abgebrochen wurden, weil Spieler und Fans des FCB gewalttätig gegenüber Spieler und Fans des VfL Kemminghausen vorgegangenen waren, wie die Videoaufnahmen zeigten und Zeugen bestätigten. Auch der Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz wurde zu Boden geschlagen. „Diese Menschen sind einfach feige und sind nur stark in einer Gruppe“, schrieb Großkreutz über Instagram. Die Polizeit musste Sonntag auch anrücken. Eine Strafanzeige wurde ersttatet.

Einen Termin für die Kreisspruchkammersitzung gab es bis Mittwoch, 12 Uhr, noch nicht.
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