Lmcademali hat richtig Bock auf Wickede, hat aber ein Trainingsproblem

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Über Wochen wurde gemunkelt - jetzt ist klar: Mohamed Lmcademali wechselt zurück zu Westfalia Wickede. Der 34-Jährige will sich noch einmal auf hohem Niveau beweisen. Es gibt aber ein Problem.

Dortmund

, 08.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits im Juli begann die Gerüchteküche rund um Mohamed Lmcademali zu brodeln. Zwar wurde der 34-Jährige damals schon beim Training von Westfalia Wickede gesichtet, eine Bestätigung des Wechsels blieb aber aus. Das hat sich nun geändert. Seit Montag (3. August) ist die Rückkehr des Stürmers offiziell, wenn auch mit einem kleinen Haken.

Mit seinem Wechsel zu Westfalia Wickede kehrt Mohamed Lmcademali, im Dortmunder Amateurfußball auch als „LMC“ bekannt, an den Ort zurück, wo er bereits 2015, 2017 und 2019 aktiv war. „Ich kenne hier natürlich noch einige Leute von früher. Dazu gehören vor allem auch Marko Schott als Trainer und der Sportliche Leiter Daniel Dukic. Das hat schon eine große Rolle gespielt“, so Lmcademali.

Noch einmal auf hohem Niveau beweisen

Der Kontakt zu Schott und Dukic sei in der vergangenen Zeit auch nicht abgerissen, was den Wechsel zum Westfalenligist letztlich erst möglich gemacht habe. „Ich war schon vor längerer Zeit mit Schotti (Trainer Marko Schott, Anm. d. Red.) in Gesprächen und er sagte, dass ich mich melden solle, falls ich nochmal Lust hätte, es in Wickede zu versuchen.“

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Im Sommer sei bei Lmcademali, der eigentlich beim Bezirksligisten VfL Kemminghausen schon zugesagt hatte, dann der Wunsch gereift, sich noch einmal auf einem höheren Niveau zu beweisen. „Ich hatte einfach auch wieder richtig Bock zu pöhlen und freue mich jetzt auf Wickede“, erklärte der 34-Jährige.

Fitnessstudio keine Alternative

Trotz seines fortgeschrittenen Fußballeralters sei er auf einem guten Fitnesslevel. Dennoch gibt es ein Problem: „Ich arbeite momentan in Wechselschichten. Das heißt, dass ich lediglich alle zwei Wochen zum Training kann“, so „LMC“. Deshalb versuche er, sich mit bewusster Ernährung und eigenen Trianingseinheiten fit zu halten. In die Muckibude führt sein Weg allerdings nicht: „Das ist nicht mein Ding. Da mache ich lieber was für mich alleine.“

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Seine Chancen auf Einsatzzeiten ordnet der Stürmer aufgrund seiner beruflichen Situation aber realistisch ein: „Für 30 Minuten sollte die Luft auf jeden Fall reichen. Ich würde mir aber sicherlich auch volle 90 Minuten zutrauen. Letztlich entscheidet aber der Trainer.“

Und wo führt der Weg von Westfalia Wickede in der kommenden Saison nun hin? Eine Zielvorgabe lässt sich Lmcademali nicht entlocken. Seine Rolle in der Mannschaft scheint er unterdessen aber schon gefunden zu haben: „Wir haben einige junge Spieler und ich hoffe, dass ich ihnen mit meiner Erfahrung vielleicht etwas weiterhelfen kann. Die Jungs können auf jeden Fall zu mir kommen.“

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