Marvin Bakalorz trifft mit dem BVB II auf Ex-Klub Preußen Münster

Fußball-Regionalliga West

Wenn man gegen den Tabellenführer spielt, ist das für jede Mannschaft etwas Besonderes. Für Marvin Bakalorz am Samstag (14 Uhr) aber gleich aus doppeltem Grund.

DORTMUND

von Von Wolfgang Bergs

, 24.02.2011, 19:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
So war die Stimmungslage nach dem Hinspiel: Borusse Marvin Bakalorz (l.) jubelt, Münsters Massimo Ornatelli ist enttäuscht.

So war die Stimmungslage nach dem Hinspiel: Borusse Marvin Bakalorz (l.) jubelt, Münsters Massimo Ornatelli ist enttäuscht.

„Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich. Schließlich habe ich schöne Erinnerungen an diese Zeit und auch noch Kontakt zu einigen Kollegen von früher“, erzählt der Mittelfeldspieler. Aber diese Gedanken müsse man ausblenden, sagt der 21-Jährige. Ausblenden will Bakalorz auch den plötzlichen Trainerwechsel. „Unser bisheriger Trainer Theo Schneider hatte uns bereits auf das Preußen-Spiel eingestimmt. Dann sein plötzlicher Wechsel zu RW Oberhausen. Alles ging sehr schnell. Aber es ist richtig, dass er diese Chance ergreift. Jetzt arbeiten wir mit Hannes Wolf zusammen, er ist ebenfalls ein ausgezeichneter Trainer.“ Für Bakalorz gibt es in den 90 Derby-Minuten keinen Platz für Sentimentalitäten gibt: „Ich bin jetzt Borusse und will gewinnen. Dafür werde ich alles tun.“

Und dabei sieht Marvin Bakalorz vor allem die Abwehr der Borussia gefordert. „Münster ist vorne sicherlich stärker als hinten. Sie haben mit Sercan Güvenisik oder Babacar N‘Diaye Spieler im Angriff, die Qualität mitbringen“, weiß der Ex-Münsteraner, der seit einem Monat auch in Dortmund wohnt. Aber er sieht auch den BVB gewappnet, zumal, wenn Lasse Sobiech ins Team zurückkehrt. Daran, dass die Borussia im Falle einer Niederlage wohl endgültig aus dem Meisterschaftsrennen wäre, verschwendet er momentan keinen Gedanken.

„Wir sollten im Moment nicht von der Meisterschaft reden, sondern uns darauf konzentrieren, guten Fußball zu spielen“, erklärt er. Und dann könnte sein Tipp für Samstag zutreffen. „Wir gewinnen 2:1“, sagt Bakalorz selbstbewusst. Vielleicht sogar durch ein Tor des schussgewaltigen Dortmunder Mittelfeld-Akteurs.

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