Meisterschaftsfavorit erlebt Debakel zum Start der neuen Spielzeit

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Eigentlich sollte es für das Bezirksligateam um den Aufstieg gehen, doch schon in der Vorbereitung gab es einige Schwierigkeiten. Am ersten Spieltag erlebte der Titel-Favorit nun ein Desaster.

Dortmund

, 10.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zahlreiche Verletzungssorgen, einige Spieler im Urlaub und aufgrund der Corona-Krise zwischenzeitlich ganze zwei Wochen ohne Trainingsbetrieb - die Vorbereitung bei einem der Top-Favoriten auf den Titel in der Bezirksliga hätte durchwachsener kaum sein können. Die Folge: Zum Auftakt der neuen Spielzeit kassierte das ambitionierte Team eine ordentliche Packung.

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Nur äußerst knapp scheiterte der DJK TuS Körne in der zurückliegenden und unfreiwillig abgebrochenen Bezirksligasaison am Landesliga-Aufstieg. In der kommenden Spielzeit will das Team von Trainer Dominik Grobe daher einen neuen Angriff wagen, trotz einer problematischen Vorbereitung.

Sorgen schon vor dem Saisonstart

„Wir hatten einige Verletzte und immer wieder Spieler, die im Urlaub waren und deshalb nicht am Training teilnehmen konnten“, erklärt Grobe. Besondere Schwierigkeiten hätten allerdings zwei Corona-Fälle bereitet, die dazu führten, dass der Verein den kompletten Trainingsbetrieb im Klub einstellte. Vier Testspiele fielen deshalb aus.

Somit waren die Befürchtungen des Trainers vor dem Saisonstart groß: „Beim Start können wir nicht bei 100 Prozent sein“, betonte Grobe damals. Wie recht er mit seiner Prognose haben sollte, zeigte sich am ersten Spieltag beim BV Brambauer 13/45. Gegen den Zehnten der Vorsaison hagelte es eine 1:5-Pleite.

Körne-Trainer Dominik Grobe hatte schon vor dem Start der Saison einige Befürchtungen.

Körne-Trainer Dominik Grobe hatte schon vor dem Start der Saison einige Befürchtungen. © Archiv

„Ein ziemlich holpriger Start“, betont der Körne-Trainer im Nachhinein halbwegs optimistisch, um dann aber noch nachzuschieben: „Vielleicht aber sogar auch etwas mehr.“ Dabei täusche das deutliche Ergebnis dennoch über den eigentlichen Spielverlauf hinweg.

„Sicherlich hat bei uns am Sonntag ganz viel gefehlt. Brambauer hat allerdings auch fast nur diese fünfmal auf unser Tor geschossen und all diese Schüsse waren drin“, so der Trainer. Dabei kassierte seine Mannschaft Grobe zufolge zwei Standardgegentore und zwei absolute Sonntagsschüsse.

Gehaltener Elfmeter keine Hilfe

„Brambauer war schon sehr kampfstark, hat aber auch nur mit langen Bällen operiert. Wir waren spielerisch zwar deutlich besser und hatten vermutlich knapp 90 Prozent Ballbesitz, konnten das aber nicht in etwas Zählbares ummünzen“, erklärt Grobe.

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Symptomatisch für das Spiel sei die 31. Spielminute gewesen. Zunächst parierte Körne-Torwart Marc Wiegand einen Elfmeter. Glaubt man Grobe, der einzige Torschuss der Brambauer, der nicht im Netz landete. Doch schon die anschließende Ecke schlug im Gehäuse des Titelfavoriten ein. „Wir sind eigentlich selber Schuld“, so Grobe. „Möglicherweise haben es einige belächelt, als ich sagte, dass wir nicht bei 100 Prozent sein können. Genau das haben wir aber heute auf dem Platz gesehen.“

Jetzt gelte es sich in die Saison „reinzufressen“ und vor allem auch in kämpferischer Hinsicht zuzulegen. Helfen soll dabei der eine oder andere Akteur, den Grobe in den kommenden Tagen und Wochen zurückerwartet. Als Nächstes geht es am Sonntag, 13.09., auf heimischer Anlage gegen ETuS/DJK Schwerte, die ihrerseits mit einem Sieg gegen den TuS Hannibal in die Saison starteten.

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