Meistertitel für LGO-Staffel dank energischer Attacke

Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften

Der Aufwärtstrend der Dortmunder Leichtathleten hielt auch bei den deutschen Meisterschaften in Kassel an. Zwei Meistertitel durch Gina Lückenkemper und die 3-x-800 -Meter-Staffel der weiblichen Jugend sowie fünf weitere Platzierungen unter den Top zehn machen das eindrucksvoll deutlich.

KASSEL

, 19.06.2016, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Meistertitel für LGO-Staffel dank energischer Attacke

Katharina Sager, Patricia de Graat und Lara Reiners feierten den Titelgewinn.

Der lockere Erfolg im 3-x- 800-Meter-Vorlauf ließ bei Katharina Sager, Lara Reiners und Patricia de Graat Medaillenhoffnungen reifen. Im Finale war die LG Neckar-Enz sofort weit enteilt. Katharina Sager hielt aber mit 2:21 Minuten im Verfolgerfeld clever mit und schickte Lara Reiners auf Platz vier ins Rennen, die nach ungefähr 2:22 Minuten einen Platz gut machte.

De Graats Aufholjagd

50 Meter Rückstand waren es noch zur Spitze, als Patricia de Graat übernahm. Nach kurzem Zögern und einem schnellen Blickkontakt zu Trainer Pierre Ayadi machte sie sich an die eigentlich aussichtslose Verfolgung und erreichte 200 Meter vor dem Ziel die führende Schlussläuferin des Neckar-Enz-Trios. Auf der Zielgeraden attackierte sie energisch und bejubelte nach 6:53,29 Minuten mit drei Zehnteln Vorsprung den deutschen Meistertitel. Sie wurde nach ihrem starken Lauf mit etwa 2:10 Minuten gestoppt.

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Mit zwei B-Jugendlichen trat die LGO über 3-x-1000-Meter der Jugend A an. Schon früh verlor der angeschlagene Mohamed Hamadi den Kontakt zum Feld, aber Elias Schreml lief mit hervorragenden 2:31 Minuten die Lücke zu. Tom Jäger holte noch einen Konkurrenten ein, aber mehr als Rang zehn in Jahresbestzeit von 7:50,22 Minuten war nicht drin und keine Enttäuschung.

Unerwarteter Erfolg

Viel Lob ernteten die 4-x-400-Meter-Mädchen. Katharina Loska wechselte als Dritte, Laura Siegeroth und Alina Hinkelmann verteidigten diese Position, aber beim letzten Wechsel stolperte Franziska Käppler und büßte trotz eines guten Laufes Boden ein. Das Quartett steigerte sich gegenüber dem Vorlauf (3:55,52 Minuten) auf 3:54,38 Minuten, Platz fünf war ein unerwarteter Erfolg.

Sascha van Staa (LC Rapid) teilte sich seine Kraft über 3000 Meter Hindernis klug ein und steigerte sich als Neunter auf 9:05,09 Minuten. Laura Hansen (LGO) hatte mit dem Einzug in das 800-Meter-Finale zwar ihre Hausaufgaben gemacht, wollte aber zulegen. Sie hielt zu Beginn mit 60 Sekunden für die 400 Meter gut mit, dann machte sich der Vorlauf bemerkbar, so dass sie sich mit 2:09,30 Minuten (Rang zehn) zufriedengeben musste. 

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