Mit Ansage: OSC unterliegt in Bielefeld 25:35

Handball: Oberliga

Außer Spesen nichts gewesen. Freitagabend - einmal Ostwestfalen und zurück. Und ein Resultat mit Ansage: Handball-OSC Dortmund musste die Rückreise von der Auswärtspartie bei der TSG AH Bielefeld mit einem 25:35 (11:19) im Gepäck antreten.

DORTMUND

, 09.12.2016, 22:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auffälligster OSC-Akteur gegen Bielefeld: Sebastian Kreft.

Auffälligster OSC-Akteur gegen Bielefeld: Sebastian Kreft.

Unerwartet kam die achte Saisonniederlage des Aufsteigers nicht. Die personell angespannte Situation hatte bereits im Vorfeld eine Überraschung beim Tabellenvierten so gut wie ausgeschlossen. Das Team von Trainer Thorsten Stoschek musste ohne Daniel Lichte, Markus Schmitz, Nikita Maystrenko, Markus Goracy und Schlussmann Dennis Zielony auskommen.

"Von Beginn an chancenlos"

Der OSC bleibt somit auch nach dem 11. Spieltag auf einem Abstiegsplatz stecken und wird das Jahr am kommenden Samstag daheim mit dem vorletzten Spiel der ersten Serie gegen den VfL Gladback beschließen.

"Das war der bislang stärkste Gegner. Wir waren von Beginn an chancenlos. Auch in Bestbesetzung hätten wir hier kaum für ein Erfolgserlebnis sorgen können", resümierte Dortmunds Coach, der die Überlegenheit der Ostwestfalen neidlos anerkannte und ihnen das Niveau eines Titelkandidaten attestierte.

Im Stile einer Spitzenmannschaft

Vom Anpfiff weg gaben die Bielefelder im Stile einer Spitzenmannschaft Vollgas, legten blitzschnell eine 5:0-Führung hin. Andererseits nutzte der OSC die sich bietenden Einwurf-Gelegenheiten nicht. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 16 Minuten stand es 12:3. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden.

Für die Stoschek-Sieben ging es fortan nur noch darum, sich halbwegs vernünftig aus der Affäre zu ziehen. Alle taktischen Bemühungen waren bis dahin verpufft. Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte wurde es schließlich dank einer positionsbezogenen 5+1-Abwehr etwas besser. Zwar drohte bei 14:26 (43.) die totale Demontage, danach aber wurden die Anstrengungen um Ergebniskosmetik belohnt.

"Die Jungs haben nie aufgesteckt"

Immer wieder und ohne Nachlass kurbelte Sebstian Kreft als auffälligster und stärkster OSC-Akteur die Aktionen an. Immerhin bis auf acht Tore konnten die Rotweißen verkürzen. Das nötigte schließlich auch dem Coach Respekt ab: "Die Jungs haben nie aufgesteckt, bis zum Schluss versucht, ihr Spiel bei aller Unterlegenheit durchzuziehen."

OSC: Brüske, Stumpf (23.-38.); Bonkowski (3), Kreft (5), Lepine (4), Hoffmann (1), Schürmann, Edeling (2), Bekston (6), Polinski, Wulf (4)

 

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