Mitten im Abenteuer: Paulina Röck überzeugt bei der SGL

Frauenfußball

Als „Führungskraft“ bezeichnet sie ihr Trainer Markus Gerwien. Dabei kickte Paulina Röck noch bis zum letzten Jahr in der Kreisliga. Die 16-Jährige ist das beste Beispiel dafür, wie schnell Nachwuchsspielerinnen im Frauenfußball den Aufstieg bis in die drei höchsten Spielklassen packen können.

DORTMUND

von Von Christian Stein

, 07.04.2011, 22:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schaffte den Sprung von der Kreisliga in das Regionalliga-Team der SG Lütgendortmund: Paulina Röck.

Schaffte den Sprung von der Kreisliga in das Regionalliga-Team der SG Lütgendortmund: Paulina Röck.

Wenige Monate sind seitdem erst vergangen, doch „Pauli“ läuft mittlerweile nicht nur für die U17-Mannschaft von Markus Gerwien auf, sondern auch für das Team von Andreas Krznar in der Regionalliga West. Beide Coaches haben sich drei entscheidende Punkte auf die Fahne geschrieben, um aus jungen und unerfahrenen reife und spielstarke Spielerinnen zu formen: technische Fähigkeiten vermitteln, das Heranführen an Taktik im Amateurbereich und das Stärken des menschliches Kollektiv.

„Die Vereine müssen lernen, einen Ausbildungsbetrieb aufzuziehen, der das Ziel verfolgt, junge Spielerinnen hervorzubringen, die ganz oben mitmischen können“, stellt Markus Gerwien klar. Der 41-Jährige betont: „Mädels, die zu uns kommen wollen, brauchen nicht mal groß vorher im Verein gekickt haben. Sie müssen lediglich Geduld und Zeit mitbringen.“ Zeit, von der Paulina Röck nicht viel brauchte. Sie hat den Sprung in Deutschlands dritthöchste Spielklasse geschafft. Wenn es nach Andreas Krznar und Markus Gerwien gehen würde, sollen künftig weitere Frauen

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