Youssoufa Moukokos vier Jahre älterer Gegenspieler erklärt dessen Stärken

rnFußball Oberliga

50 Minuten lang durfte BVB-Toptalent Youssoufa Moukoko im Freundschaftsspiel der BVB U 19 gegen den ASC Dortmund glänzen. Von seinem Gegenspieler Justin Mitrovic gab es danach viel Respekt.

Dortmund

, 27.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Ergebnis war deutlich: Mit 6:1 schlug die U19 des BVB den Dortmunder Oberligisten ASC Dortmund. Im Spiel Jungs gegen Männer behielten diesmal die Jungs die Oberhand. Einer der besonders glänzte, war BVB-Talent Youssoufa Moukoko. Mit seinen 15 Jahren ließ er die Abwehr der Aplerbecker mitunter ziemlich alt aussehen.

„Allerdings auch nicht immer“, sagt ASC-Innenverteidiger Justin Mitrovic, der es an diesem Tag mit dem Dortmunder Toptalent zu tun bekam. „Der BVB hat ziemlich oft lange Bälle gespielt über unsere Viererkette. Da musst du halt aufpassen, dass da nicht doch mal einer durchkommt. Aber das haben wir eigentlich gut verteidigt und gelöst.“

So richtig gefährlich wurde es auch Sicht Mitrovics immer dann, wenn Moukoko den Ball am Fuß hatte. „Da schlägt dann seine hervorragende Technik so richtig durch. Und das ist dann unglaublich schwer zu verteidigen.“

Mitrovic, selbst er 19 Jahre alt und ein echtes Talent, hat noch immer das Gefühl dafür, was einen richtig guten 15-jährigen Fußballer auszeichnet und was Moukoko von so einem Altersgenossen unterscheidet. „Er hat diese Schnelligkeit, die du aber bei anderen hochtalentierten Spieler seines Alters, auch findest. Er kombiniert das aber mit einer Explosivität auf den ersten Metern. Und das macht einen Unterschied.“

Jetzt lesen

Der andere Unterschied liegt aus Sicht des Defensivmannes in Moukokos gewaltiger Geschicklichkeit am Ball. „Er packt plötzlich Tricks aus, die kaum abzusehen sind. Und er tut das in den meisten Fällen im richtigen Moment. Auch das unterscheidet ihn von so vielen guten Spielern in seinem Alter. Er dosiert sein eigenes Können schon jetzt perfekt, weiß genau, was er kann und nutzt es aus.“

Für Mitrovic war es trotz der hohen Ansprüche, die sein Gegner an ihn stellte oder vielleicht auch gerade deshalb ein gutes Spiel. „Ich gebe zu, ich hab da vorher nicht so ganz viel drüber gemacht, gegen wen ich spiele. Aber letztlich finde ich es doch besser, gegen einen starken Gegner anzutreten. Denn auch wenn es nicht immer zu meinen Gunsten läuft, spornt mich das trotzdem an.“

Jetzt lesen

Die Mannschaft insgesamt, sagt Mitrovic, sei trotz des deutlichen Ergebnisses mit keinem schlechten Gefühl aus der Partie gegangen. „Man hat halt gemerkt, dass wir noch ganz am Anfang der Vorbereitung stehen und noch längst nicht richtig eingespielt sind. Das hat man auch in der Defensive gemerkt, wo wir taktisch noch nicht richtig auf der Höhe waren und die U19 zu viel Ballbesitz hatte.“

Lesen Sie jetzt