Muhammed und Mohamed: Die Gelobten holen sich die Einzeltitel in der Halle

rnHallenfußball-Stadtmeisterschaft

Mohamed Lmcademali und Muhammed Acil haben bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ihre Duftmarken hinterlassen. Der eine hat einen Rekord gebrochen, der andere seinen Titel verteidigt.

Dortmund

, 15.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Namen Muhammed und Mohamed sind arabischen Ursprungs. Sie bedeuten „der Gelobte“ oder auch „der Lobenswerte“. Und Lob haben sich Muhammed Acil und Mohamed Lmcademali – passenderweise – definitiv verdient. Während Acil die Auszeichnung als bester Torhüter der 35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Dortmund erhielt, wurde Lmcademali bester Torjäger und damit auch bester Spieler des Turniers.

LMC weiß noch gar nicht, was er da erreicht hat

„LMC“, so Lmcademalis Spitzname, hat 28 Tore geschossen und damit einen 29 Jahre alten Rekord gebrochen. Das konnte er auch nach Abschluss des Turniers nicht so wirklich fassen: „Noch habe ich das gar nicht richtig realisiert. Ich muss das erst mal verarbeiten. Ich weiß noch gar nicht, was ich da erreicht habe.“

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Von allen Seiten gab es im Anschluss Glückwünsche, Umarmungen und Lobreden. „Es sei ihm gegönnt. Wenn man 28 Tore schießt, hat man es einfach verdient“, freute sich Wickedes Anil Konya. Dabei hatte Konya schon eine frühe Chance von „LMC“ auf das Tor Nummer 28 zunichte gemacht. Im Viertelfinalspiel zwischen Wickede und Kemminghausen klärte Konya einen Schuss von „LMC“ auf der Linie. „Vor dem Spiel hat er mir schon gesagt, dass ich ihn durchlassen sollte, wenn er die Chance hätte. Ich habe ihm gesagt: Erst wenn wir mit vier Toren führen“, witzelte der Wickeder Verteidiger im Anschluss.

Nur drei Spiele draußen, aber drinnen überragend

Ebenfalls auf der Linie bei Klärungsaktionen erfolgreich: Muhammed Acil. Der hatte bislang eine sehr durchwachsene Saison beim Oberligisten FC Brünninghausen. Nur drei Spiele absolvierte der Torwart in der Oberliga Westfalen, dann löste Neuzugang Azmir Alisic ihn ab. Acil hat, trotz der geringen Spielpraxis in dieser Saison, sein starkes Torwartspiel auf hohem Niveau beibehalten. Starke Reflexe und eine hohe fußballerische Intelligenz sorgten für die Wahl des 26-jährigen.

„Den Titel zu verteidigen ist eine besondere Auszeichnung“, erklärte er. Für die Rückrunde hat er sich einiges vorgenommen: „Ich werde mein Bestes investieren. Ich bin keiner, der sich freiwillig auf die Bank setzt. Mein Platz ist zwischen den Pfosten, und das will ich auch zeigen.“

Lmcademali witzelt schon über das nächste Jahr

Acil konnte sich mit der Wahl zum besten Torhüter ein Ziel erfüllen, was er sich vor fast genau einem Jahr gesetzt hatte. Damals sagte er: „Wenn alles passt, habe ich wieder das Ziel, zum besten Torhüter gewählt zu werden.“ Eine ähnliches Ziel, wenn auch eher als Spaß gemeint, hat Lmcademali am Samstag noch verlauten lassen: „Nächstes Jahr breche ich den Rekord noch mal!“

In unserem Sportlokal haben wir natürlich auch über Lmcademalis Torrekord gesprochen - und den entscheidenden 28. Treffer auch noch einmal im Video gezeigt.


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