Nach dem Absturz setzt sich der Hörder SC ein neues Ziel - Hoffnung auf das Hörder Derby

Fußball-Kreisliga

Der Hörder SC hinkt seinen Ansprüchen in der Kreisliga A hinterher und setzt sich ein neues Saisonziel. Zunächst soll allerdings die traditionelle Mannschaftsfahrt die Stimmung heben.

Dortmund

, 24.11.2019, 09:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach dem Absturz setzt sich der Hörder SC ein neues Ziel - Hoffnung auf das Hörder Derby

Robert Podeschwa vom Hörder SC. © Nähle

Der Hörder SC krebst am Tabellenende der Fußball-Kreisliga A2 herum. Magere sieben Punkte aus 14 Spielen und Platz 14 sind weder die Ansprüche des Klubs noch des ehrgeizigen Trainers Robert Podeschwa.

Podeschwa gibt nicht auf

Um allen oft folgenden Rückschlüssen vorzubeugen, stellt Podeschwa klar: „Ich gebe bestimmt nicht auf. Und beim HSC ziehen wir alle an einem Strang.“ Weder aus der Mannschaft noch aus dem Verein sind dem Trainer Worte zu Ohr gekommen, die Zweifel an seinem Weg offenbaren.

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Es seien viele „kleine“ Dinge zusammengekommen, die zum nicht erwarteten Absturz des HSC geführt hätten. „Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nicht mitziehen. Die Trainingsbeteiligung ist okay.“

Hörde will im Winter nachlegen

Aber es fehlten ständig immer wieder wichtige Spieler. Daher kündigt Podeschwa an, dass der Klub im Winter nachlegt. Das Problem der mangelnden Fitness, das ihn anfangs der Saison noch beschäftigte, habe sich erledigt: „Wenn immer 15-17 Leute beim Training sind, kannst du schon was erreichen.“

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Der Coach weiß, was seiner Mannschaft jetzt gut tut. Am Wochenende ist die traditionelle Willingen-Fahrt. „Die Jungs sollen lachen und guter Stimmung sein. Das hilft uns.“

Unterstützung vom Sportlichen Leiter

Unterstützung erfährt Podeschwa vom Sportlichen Leiter Oliver Blinne: „Nein, es ist nicht so, dass sich die Mannschaft hängen lässt. „Nach dem Hammerspiel in Husen-Kurl, das wir 7:2 gewonnen haben, stimmte auch die Leistung beim 1:3 gegen den VfB Lünen. Bei SF Brackel das 1:2 war jetzt nicht so schön, aber es lag nicht an der Einstellung.“

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Dennoch muss der HSC von seinen Ambitionen, zumindest im einstelligen Tabellenbereich zu landen, Abstand nehmen. „Uns reicht es am Ende, über dem Strich zu stehen. Wir wollen ein Derby gegen den VfL Hörde, der ja offenbar aufsteigt, in der A-Liga.“

„Wir benötigen mehr Personal“

Blinne bekräftigt den Wunsch des Trainers, personell nachzulegen: „Klar, es hilft uns, wenn der enorm wichtige Tim Lewark wieder fit ist, aber wir benötigen mehr Personal. Nur finde das mal in der Position, in der wir sind. Aber auch ich sende das Signal: Wir haben einen guten Trainer. Und mit ihm wollen wir es packen.“

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