Nach Katastrophen-Saison: Westfalia Wickede klärt Trainerfrage

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Für Westfalia Wickede ist die Saison bisher eher zum Vergessen gewesen: Niederlagen, Abstiegsplatz, Trainer-Rücktritt und dann die Corona-Krise. Jetzt ist klar, wer die Trendwende bringen soll.

Dortmund

, 18.04.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach etlichen Verlängerungen, Neuzugängen und Abgängen hat Westfalenligist Westfalia Wickede nun auch geklärt, wer in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird.

Nach dem Rücktritt von Alexander Gocke Ende Februar sollte der Ur-Wickeder Marko Schott die Westfalia trotz der bis dahin desaströsen Saison vor dem Abstieg retten. Seine Bilanz: Drei Pflichspiel-Niederlagen bis zur Corona-Krise. Trotz allem: „Wir machen mit Marko weiter“, sagt Daniel Dukic.

Auch für Schott selbst gab es nie Zweifel an der Zusammenarbeit mit Wickede bis 2021: „Das haben wir gleich bei meiner Verpflichtung so besprochen. Daher stand fest, dass ich den Vertrag so erfülle“, so Schott, der positiv in die sportliche Zukunft schaut.

Daniel Dukic: „Das ist eine Saison, die ich so schnell nicht vergessen werde“

„Ich denke, wir sind – unabhängig von der Liga – gut aufgestellt. Daniel hat da einen super Job gemacht und sich sehr bemüht“, lobt Schott den Sportlichen Leiter der Westfalia. Die Funktion übernahm Dukic übrigens erst nach dem Abgang von Emre Konya zum ASC, gekommen war Dukic eigentlich „nur“ als Co-Trainer.

„Das ist auf jeden Fall eine Saison, die ich so schnell nicht vergessen werde“, sagt Dukic, der auch mit Ex-Profi Dirk Eitzert verlängert hat. „Dirk ist ja im März zur Unterstützung von Marko gekommen. Leider wurde ihm wegen Corona die Chance genommen, Ergebnisse zu zeigen, er hat aber richtig Lust, in der kommenden Saison mit uns weiter zu arbeiten“, so Dukic.

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Daniel Dukic verlängert in Doppelfunktion bei Westfalia Wickede

Bei Eitzert, der von 1989 bis 1995 für den VfL Bochum auflief, habe man sofort den enormen Einfluss auf die Spieler wahrgenommen. „Vor allem die jüngeren Spieler haben spitze Ohren und große Augen gemacht, wenn er gesprochen hat“, erklärt Dukic.

Marko Schott konnte in der kurzen Zeit nach seinem Amtsantritt noch nicht für die Trendwende bei der Westfalia sorgen.

Marko Schott konnte in der kurzen Zeit nach seinem Amtsantritt noch nicht für die Trendwende bei der Westfalia sorgen. © Stephan Schuetze

Ebenfalls verlängert hat Co-Trainer Daniel Frieg, neu dazugeholt wurde bereits Ex-Eishockey-Profi Claas Hoffmann, der sich um die Torhüter und die Video-Analyse kümmern wird. Komplettiert wird das Wickede-Trainergespann von Dukic selbst, der auch in der kommenden Saison weiter die Doppelfunktion als Co-Trainer und Sportlicher Leiter übernehmen wird.

„Jeder von uns kann sich da auch privat mal eine Auszeit nehmen, wenn er sie braucht“, erklärt Dukic, der aktuell etwa sechs bis sieben Stunden täglich in die Westfalia investiert, das fünfköpfige Team. Zum Betreuer-Team stößt außerdem Rene Köster, ein weiterer „Uralt-Wickeder“, wie Dukic sagt.

Auch nach der Verlängerung mit dem Trainerteam ist Daniel Dukic immer noch nicht fertig mit der Zusammenstellung des Kaders für die kommenden Saison. „es wird noch zwei, drei Veränderungen geben“, verrät Dukic.

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