Neuzugang Schröder macht das Rennen

Eishockey: 1. Liga West

Die Freude ist spontan und echt: „Cool. Danke. Das freut mich sehr“, sagt Sebastian Schröder, als er erfährt, dass er von den Internetnutzern der Ruhr Nachrichten zum Eisadler des Monats Dezember gewählt worden ist. Der Neuzugang der Eisadler hat sich bei der Wahl mit gut 49 Prozent der Stimmen gegen seine Mannschaftskollegen Jiri Svejda (38 Prozent) und Andre Kuchnia (13 Prozent) durchgesetzt.

DORTMUND

, 20.01.2016, 19:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neuzugang Schröder macht das Rennen

Sebastian Schröder (M.) ist Eisadler des Monats Dezember.

Die Auszeichnung ist ein Indiz dafür, dass der kampfstarke Stürmer angekommen ist in seiner neuen Eishockey-Heimat. „Die Mannschaft hat mich toll aufgenommen. Die Jungs sind sehr nett und alle gut drauf. Ich bin sehr glücklich in meinem Klub und fühle mich absolut wohl in der Truppe“, berichtet der 23 Jahre alte, gebürtige Essener.

Neue Spielzüge

Dabei fiel es ihm anfangs gar nicht so leicht, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen, wie er offen zugibt. „Das hatte nichts mit der Mannschaft zu tun. Es war nur einfach nicht so leicht, in die neuen Spielzüge und Abläufe reinzukommen.“

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Mittlerweile greifen die Automatismen. Trotzdem sieht Schröder, der außerhalb der Eishalle Deutsch und Religion auf Lehramt studiert, noch Luft nach oben in seinem Spiel. Er müsse „noch abgeklärter im Abschluss werden“ und das „eine oder andere Tor mehr machen“.

Der erste Vereinswechsel

Das Eishockeyspielen lernte er in Essen bei den Moskitos. Mit fünf sah er sein erstes Spiel im Stadion, einen Tag später ging er zum Schnupperkurs und blieb bis heute dabei. Der Vereinswechsel zu den Eisadlern war der erste in seinem Leben. 1. Liga West statt Oberliga. Für Schröder ist das kein Problem.

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Er verfolgt klare Ziele mit den Eisadlern. „Wir wollen in die Playoffs. Das werden wir auch schaffen, dafür ist haben wir auf jeden Fall genug Qualität im Team.“ Und was kommt dann? „Mal sehen.“ In den Playoffs entscheide nur noch die Tagesform, sagt Schröder. „Rein von der individuellen Klasse her können wir jeden Gegner schlagen.“

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