NK Zagreb zieht Konsequenzen aus dem desaströsen Vorrunden-Aus in der Halle Brackel

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Der NK Zagreb hat sich in der Vorrunde mit 1:18 und 1:25 abschießen lassen. In der zweiten Partie stellte das Team noch nicht einmal eine komplette Mannschaft. Jetzt gibt es Konsequenzen

Dortmund

, 29.12.2019, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zeljko Curic war zu bemitleiden, aber auch zu bewundern. Der 44-Jährige stellte sich in der großen Spielernot als Torhüter des NK Zagreb zur Verfügung. Er griff gegen die SG Gahmen 18-mal hinter sich, später gegen Brackel 61 sogar 25-mal.

Das Traurige: Zwei Spieler des NK Zagreb traten gegen Brackel nicht mehr an, sodass dem Team nur noch Curic und drei Feldspieler zur Verfügung standen. „Wir wollten das trotzdem durchziehen, weil wir als Verein keine Strafe zahlen wollten“, sagte Curic.

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So gebührt Curic und seinen drei tapferen Teamkollegen größter Respekt. „Dass die zwei Spieler aber vor dem zweiten Spiel gegangen sind, ist unverzeihlich“, sagt Curic. Ihm habe der Vorstand mitgeteilt, dass der Fußballkreis Dortmund auf die Teilnahme bestanden habe.

Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski bestätigt diese Info nicht. „Wir haben Zagreb bei einer Spruchkammersitzung darauf angesprochen, ob sie trotz der Personalnot mitspielen wollen. Im Anschluss hat sich niemand bei mir gemeldet“, sagt Grondziewski.

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Curic erklärt, dass der Klub bei den kommenden Titelkämpfen nicht antreten wird. Grondziewski nimmt die Ansage zur Kenntnis und würde jede Entscheidung des B-Ligisten respektieren. „Aber bisher hat sich niemand von Zagreb bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass sie im nächsten Jahr pausieren wollen“, sagt Grondziewski.

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