Oberliga für OSC greifbar - Höchsten auf dem Vormarsch

Handball

Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde und des Jahres bewegen sich die sechs ranghöchsten Dortmunder Handball-Männerteams in der Verbands-und Landesliga im grünen Bereich. Glänzende Perspektiven für den weiteren Saisonverlauf haben sich der OSC Dortmund und der TuS Westfalia Hombruch verschafft.

DORTMUND

, 16.12.2015, 18:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Derzeit in bestechender Form: Linksaußen Jannik Thüs trug mit 15 Treffern zum 29:27-Triumph des TuS Westfalia Hombruch im Landesliga-Spitzenspiel der Staffel vier gegen den Topfavoriten TV Westfalia Halingen bei.

Derzeit in bestechender Form: Linksaußen Jannik Thüs trug mit 15 Treffern zum 29:27-Triumph des TuS Westfalia Hombruch im Landesliga-Spitzenspiel der Staffel vier gegen den Topfavoriten TV Westfalia Halingen bei.

Der OSC als städtische Nummer eins wird nach dem 35:20 über einen schwächelnden TuS Hattingen als Halbzeitmeister überwintern. Vor der finalen Partie bei HSV Plettenberg/Werdohl beträgt das Polster gegenüber dem ersten Verfolger TuRa Bergkamen drei Punkte. Ohne Trainer Thorsten Stoschek, der sich zu einer Australien-Reise verabschiedet hat, muss der Vorsprung am Samstag beim Tabellenzehnten im Sauerland verteidigt werden.

So oder so werden sich dem OSC nach der Pause dann mit der Rückkehr von Andre Bekston nach Schulter-OP und Spielgestalter Sebastian Kreft nach beruflichem USA-Aufenthalt wieder bessere Bedingungen bieten. Auch wenn intern das Wort Aufstieg vermieden wird: Die Chance scheint so groß wie nie.

 

Die Saisonprognosen wiesen in der Landesliga, Staffel vier, den TV Westfalia Halingen und die immens verstärkte zweite Garnitur des Drittligisten SG Schalksmühle-Halver als Topfavoriten aus. Kurz vor Ende der ersten Serie nun hat sich Hombruchs Westfalia dank des 29:27-Triumphes über Halingen kräftig ins Geschehen eingemischt. Rang zwei, punktgleich hinter Halingen und vor Schalksmühle, soll nun vor der Pause in Arnsberg behauptet werden.

Dabei wird Trainer Marc Lauritsch auf Dominik Bradtke (Bänderriss) verzichten müssen. Vermutlich auch auf Torben Sasse, der gegen Halingen frühzeitig mit einer Schulterverletzung ausscheiden musste.

Mannschaft der Stunde in der Liga ist nach dem 30:26-Derbysieg über den TuS Wellinghofen allerdings Borussia Höchsten. Die Sieben des scheidenden Trainers Tobias Genau sammelte zuletzt 9:1-Punkte und hat sich nach anfänglichen Problemen bis auf Rang fünf vorgespielt. Planungssicherheit für die Klasse ist folglich gegeben. Jetzt hofft der sportliche Leiter Detlef Austermann auf eine schnelle Klärung in der vakanten Trainerfrage: „Erste Gespräche sind geführt. Bis Mitte Januar sollte eine Entscheidung getroffen sein, um dann auch mit den Spielern zügig Einigung zu erzielen.“

Diesbezüglich sind die Wellinghofer nach dem Becker-Rückzug wie berichtet mit der Verpflichtung von Christian Wojtek aus Schwelm einen Schritt weiter. Noch kein Vollzug in dieser Personalie, in welche Richtung auch immer, wird weiterhin vom Staffel-Drei-Landesligisten TV Brechten vermeldet. 

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