Oberliga oder 3. Liga? Sportliche Zukunft der ASC-Frauen steht fest

Handball

Die Verantwortlichen des ASC 09 haben alles vorbereitet für den möglichen Aufstieg der Handball-Frauen in die 3. Liga. Nach einer DHB-Entscheidung steht die ASC-Zukunft jetzt zu 99 Prozent fest.

Dortmund

, 21.05.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maren Rynas und die ASC-Handball-Frauen haben die Oberliga-Saison offiziell auf Tabellenplatz zwei beendet.

Maren Rynas und die ASC-Handball-Frauen haben die Oberliga-Saison offiziell auf Tabellenplatz zwei beendet. © Ludewig

Die ASC-Handball-Frauen standen bei Saisonabbruch durch die Coronavirus-Pandemie und nach der Anwendung der Quotientenregel hinter dem PSV Recklinghausen auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga. Den Spielerinnen von Trainer Tobias Genau winkte eine Wildcard - und damit die Möglichkeit, die kommende Saison in der 3. Liga zu bestreiten.

Das Feld war bestellt, die personellen und finanziellen Grundlagen geschaffen. Seit Dienstag ist der Traum für die Oberliga-Handballerinnen, als Nachrücker in die 3. Liga aufzusteigen, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geplatzt.

Die Meldefrist endete am Freitag. Die Entscheidung wurde von den DHB-Verantwortlichen am Montagabend per Videokonferenz getroffen und am Dienstag veröffentlicht. Eine winzige Chance bleibt. „Sollte bis zum 30. Juni einer der 60 für die vier Staffeln gemeldeten Klubs doch noch abspringen, würde der ASC als Vierter des ermittelten Nachrücker-Rankings den Sprung schaffen“, sagt Horst Keppler als Drittliga-Spielleiter.

ASC-Handball-Frauen bleibt noch ein Fünkchen Hoffnung

Eröffnet hatte sich die Aufstiegschance für die Aplerbeckerinnen durch den vorzeitigen Saisonabbruch Anfang März wegen der Corona-Pandemie. Durch die zur Ermittlung einer Abschlusstabelle herangezogene Quotientenregelung beendete der ASC die Saison hinter der PSV Recklinghausen auf Rang zwei. Bei der Neugestaltung der Ligen für die kommende Saison wurden vom DHB durch die aktuellen Entwicklungen allerdings keine Aufstiegs-Wildcards an die Tabellenzweiten der Oberligen, anders als in den weiteren Klassen auf Verbandsebene, vergeben.

Stattdessen wurde zu den elf Oberliga-Regelaufsteigern ein Nachrücker-Ranking mit sieben Teams erstellt. In dem belegt der ASC hinter dem Rostocker HC, SV GW Schwerin und TSV Heiningen Platz vier und verfehlte den Aufstieg damit denkbar knapp. In der auf 60 Klubs aufgestockten 3. Liga verblieben 46 Teams. Hinzu gesellen sich 14 Aufsteiger. Dem ASC bleibt nur noch das winzige Fünkchen Hoffnung.

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