OSC blamiert sich zu Hause gegen Riemke bis auf die Knochen - Überraschungssieg für Hombruch

Handball-Verbandsliga

Der Dortmunder Favorit OSC kassiert am Freitagabend eine peinliche Heimschlappe gegen Riemke, während die Hombrucher unerwartet deutlich einen Auswärtssieg einfuhren.

Dortmund

, 25.10.2019, 22:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
OSC blamiert sich zu Hause gegen Riemke bis auf die Knochen - Überraschungssieg für Hombruch

OSC-Linkshänder Marvin Müller bewies phasenweise Durchschlagskraft aus dem rechten Rückraum. © Ludewig

Ein Sieg, eine Niederlage - das ist die Bilanz der Dortmunder Verbandsliga-Handballer am Freitagabend.

OSC Dortmund - Teutonia Riemke 29:36 (17:16)
– Der favorisierte OSC blamierte sich bis auf die Knochen. Das Team von Trainerin Anne Ewert unterlag gestern Abend den noch sieglosen Riemkern hochverdient. Bedenklich stimmt die Art und Weise des peinlichen Auftrittes.

Immer mehr technische Fehler

Die Hausherren legten einen 2:0-Blitzstart hin und stellten dann für den Rest der Partie die Arbeit ein. Zwar behauptete der Favorit gegen die engagiert auftretenden Gäste lange Zeit eine knappe Führung, wusste sich aber nie bis auf mehr als zwei Treffer abzusetzen.

Die Anzahl der technischen Fehler häufte sich mit Fortdauer in ein unerträgliches Maß. Und in der Abwehr bekam der OSC auch nie den richtigen Zugriff. Julian Stumpf machte nach einer Viertelstunde für Louis Reinke Platz.

Keine Besserung in Halbzeit zwei

Ewert nahm eine Auszeit. Alles nutzte nichts. Das Niveau sackte mehr und mehr ab. Riemke ergriff die Gunst der Stunde und ging kurz vor dem Wechsel nicht unverdient mit 15:14 in Führung. Mit viel Mühe korrigierten die Dortmunder den Rückstand bis zum Halbzeitpfiff.

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Besserung im zweiten Abschnitt trat nicht ein. Außer Rand und Band, ohne Konzept und spielerische Linie überließ der OSC den Teutonen das Feld. Die enteilten auf 24:21. Ein kleines Zwischenhoch schien die Wende herbeizuführen. Doch dem Ausgleich zum 24:24 folgte ein verworfener Siebenmeter durch Kevin Herzog.

Peinlicher geht es nicht

Das Schicksal nahm seinen Lauf. Riemke sagte danke, zog mit einem 5:0-Lauf vorentscheidend davon und führte Ewerts Sieben nun regelrecht vor. Peinlicher geht es nicht.

OSC: Stumpf, Reinken; Herzog (9/2), Rinus (3), Prieser, Ferber (2), Trost (6), Lommel (1), Müller (6), Brauckmann (1), Neuser, Lichte (1)

SGSH Dragons 2 - Westfalia Hombruch 25:29 (13:14) – Den Schwung des Erfolges in Siegen vor der Herbstpause nahmen die Hombrucher Handballer am Freitag Abend mit nach Schalksmühle, gewannen überraschend deutlich in fremder Halle.

„Richtig, richtig stark“

„Das war mannschaftlich richtig, richtig stark, und auch spielerisch konnten wir überzeugen“, strahlte Trainer Marc Lauritsch nach dem Abpfiff. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung stets hin und her, in der zweiten Hälfte konnte sich die Westfalia leicht absetzen, erzielte nun vorne einfache Treffer und arbeitete im Abwehrverband konsequent.

„Und das ist belohnt worden. Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen“, strahlte Lauritsch. Die Hombrucher stehen nun mit 4:6 Punkten (nach 0:6-Start in die Saison ) auf Rang neun der Tabelle.

TuS: Humberg, Steinhauer – Schatten (4), Lesch n.E., Vogler (5/2), T. Sasse (3), O. Sasse (2), Allzeit, Thüs (4), Böck (6), Müller, Adijemi (5), Nöh n.E.

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