OSC-Chance nur minimal - Hombruch bleibt dran

Handball

Überwiegend erfolgreich verabschiedeten sich die sieben ranghöchsten Dortmunder Teams in Ober- und Landesliga in die Spielpause über das kommende Karnevalswochenende. Danach wird sich ein Fünf-Spiele-Block bis zu den Osterferien anschließen.

Dortmund

, 22.02.2017, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ole Sasse bleibt Westfalia Hombruch erhalten.

Ole Sasse bleibt Westfalia Hombruch erhalten.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Für den OSC Dortmund steht am Freitag (24. Februar) um 20.30 Uhr in Hörde das Nachholspiel gegen die HSG Gevelsberg/Silschede an. Die Chancen im Abstiegskampf haben sich für das Team von Trainer Thorsten Stoschek nach der 26:30-Heimniederlage gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof auf ein Minimum reduziert (siehe „3 Fragen an“ mit Thomas Thurau auf dieser Seite). Wenn da überhaupt noch etwas gehen soll, sind zwei Punkte Pflicht. Ein anfangs befürchteter weiterer personeller Rückschlag droht nicht. Michael Wulf knickte in der zweiten Halbzeit der letzten Partie unglücklich um, konnte nicht weiterspielen, war aber Montag wieder beim Training.

Der Landesligist TuS Westfalia Hombruch hat seine Chance in der Staffel vier bei weiterhin drei Punkten Rückstand hinter Spitzenreiter SG Schalksmühle-Halver 2 gewahrt. Mit dem unangefochtenen 38:21-Derbysieg über den TuS Wellinghofen legten die Schützlinge um Trainer Marc Lauritsch den Grundstock zum Gipfeltreffen im nächsten Spiel am 5. März im Sauerland. Ob die Westfalia dann in Bestbesetzung antreten kann, ist noch offen. Gegen den TuS fehlten neben dem beruflich verhinderten Jannik Thüs die beiden Torleute Kevin Humberg (Urlaub) sowie Schlussmann Benni Hoffmann (Bandscheibenvorfall).

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Derweil sind in den Hombrucher Zukunftsplanungen weitere personelle Entscheidungen gefallen. Rückraumspieler und Torjäger Ole Sasse, dem auch einige Angebote aus der Verbandsliga, unter anderen vom HSC Haltern/Sythen, vorlagen, hat der Westfalia die Zusage für die nächste Saison gegeben - ebenso sein Bruder Jan Sasse.

Der TuS Wellinghofen ärgerte den Favoriten im Derby nur bis kurz vor der Pause, war im zweiten Abschnitt chancenlos. Am Aufwärtstrend der letzten Wochen ändert das aber nichts. Das Team präsentiert sich in seiner misslichen sportlichen Situation mittlerweile insgesamt reifer als zu Saisonbeginn, für den Sportlichen Leiter Jörg Witte zweifelsfrei ein Verdienst von Spielertrainer Christian Wojtek und „Co“ Frank Mack.

Die optimale Acht-Punkte-Ausbeute lieferten die vier Dortmunder Landesligisten in der Staffel drei ab. Borussia Höchsten festigte mit einem 39:27 Platz zwei. Für die neue Saison hofft Trainer Marc Rode, dass es Linkshänder Fabian Zehnter vom Bayernligisten TSV Lohr beruflich wieder nach Dortmund verschlägt. Die Chancen stehen gut. 

Dicht auf den Höchstener Fersen weilt weiterhin der ATV Dorstfeld, 28:21-Sieger über die SG Ahlen 2. Der ASC 09 rang trotz dünner Besetzung den RSV Altenbögge-Bönen mit 23:20 nieder und sollte, derzeit Sechster, keine Probleme Richtung Gefahrenzone bekommen.

Den wichtigsten Erfolg landete der abstiegsgefährdete TV Brechten. Dank des 27:18 über Schlusslicht TuS Ickern verließ die Sieben von Trainer Jens Körner die Abstiegsränge. Aus dem Schneider ist der TVB aber längst noch nicht. Aus den Spielen in Herbede, gegen Dolberg, in Welper und gegen Gladbeck 2 müssen für Co-Trainer Jörg Dreyer mindestens fünf Zähler her. Helfen dabei könnte Torwart-Routinier Daniel Waschescio, der nach einem Sehnenabriss im Bizeps und mehrmonatiger Pause vor der Rückkehr steht.

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