OSC Dortmund hofft auf Ausrufezeichen

Handball: Verbandsliga

Mit Hängen und Würgen verteidigte der OSC Dortmund am letzten Spieltag dank des 29:24 über die HSG Vest Recklinghausen die Tabellenführung. Am Samstag um 19 Uhr muss die Position nun im Traditionsduell bei Teutonia Riemke weiter behauptet werden.

DORTMUND

, 13.11.2015, 14:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Philipp Schürmann       OSC Dortmund          06.11.2015
Foto: Peter Ludewig

Philipp Schürmann OSC Dortmund 06.11.2015 Foto: Peter Ludewig

Den achten Sieg landen und ein Ausrufezeichen für die Konkurrenz setzen möchte das Team von Trainer Thorsten Stoschek vor der dann folgenden letzten kleinen Pause bis Weihnachten. Parallel treffen die unmittelbaren Verfolger RSVE Siegen und TuRa Bergkamen aufeinander. Einer wird zwangsläufig Federn lassen. Der OSC könnte seine Position mit einem Erfolg für den weiteren Saisonverlauf optimieren.

Kein klarer Favorit

Allerdings ist Dortmunds Coach weit davon entfernt, sich vor dem Derby in Bochum aufgrund der Tabellensituation als glasklaren Favoriten zu sehen. Dazu geben die Leistungen bei den letzten zwei mühevollen Heimerfolgen (Westerholt und Recklinghausen) sowie der Niederlage in Bergkamen ohnehin keine Veranlassung. Verantwortlich dafür macht Stoschek nicht nur die teils angespannte personelle Situation: „Die verletzungsbedingten Probleme im Rückraum haben wir in anderen Bereichen zuletzt nicht konsequent genug ausgeglichen.“

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So entpuppte sich die Defensivabteilung nicht wie gewöhnlich durchgängig als sattelfest. Dem Angriff fehlte es in zu vielen Phasen an der nötigen taktischen Disziplin. Es wurden zu viele glasklare Möglichkeiten ausgelassen. „In Riemke muss alles passen“, fordert Stoschek, ohne „kleine Brötchen“ backen zu wollen, denn immerhin reist er mit seinen Schützlingen nicht unbegründet als Spitzenreiter zum Tabellenfünften.

Starke Teutonen in Haltern

Von der Leistungsstärke der Teutonen überzeugte er sich bei deren letztem 33:25-Sieg in Haltern: „Trotz des Abganges von Torwart Sven Erzfeld zu Schalke ist Riemke gegenüber der letzten Saison besser aufgestellt und besitzt in Steffen Lüning einen herausragenden Werfer auf der linken Rückraumposition.“

Personell kehrt Trainersohn Dan Stoschek nach seiner Sperre ins Aufgebot zurück. Ob Michael Wulf (Muskelfaserriss) schon wieder einsatzfähig ist, entscheidet sich erst ganz kurzfristig. 

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