OSC Dortmund verliert gegen Westfalia Hombruch das Derby - und Kai Ferber

Handball-Verbandsliga

TuS Westfalia Hombruch schlägt OSC Dortmund im Verbandsliga-Derby am Ende mit 24:21. Doppelt bitter für den OSC: Rückraumspieler Kai Ferber schied schon früh schwer verletzt aus.

Dortmund

, 13.12.2019, 22:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
OSC Dortmund verliert gegen Westfalia Hombruch das Derby - und Kai Ferber

OSC-Rückraumspieler Kai Ferber, zu Beginn gleich zwei Mal erfolgreich, musste bereits nach 10 Minuten mit einer Armverletzung ins Krankenhaus gebracht werden. © Ludewig

Spannung und Dramatik prägten am gestrigen Abend zum Jahresausklang vor 300 Zuschauern in Hacheney das Derby zwischen den Süd-Rivalen. Am Ende setzte sich Westfalia Hombruch verdient durch und zog nach Punkten mit dem OSC Dortmund gleich.

Die beiden Kontrahenten fanden nur schwerfällig in die Partie, wirkten in ihren Aktionen anfangs sehr nervös. Viele technische Fehler und Fehlversuche hüben wie drüben prägten das Geschehen. Überschattet wurde die Anfangsphase zudem durch das frühe Ausscheiden von OSC-Rückraumspieler Kai Ferber, der sich bei seinem Treffer zum 4:4 ohne Fremdeinwirkung eine schwere Armverletzung zuzog und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Hombruchs Ole Sasse drehte in der zweiten Halbzeit auf

Letztendlich entwickelte sich der erwartete Vergleich auf Augenhöhe, wobei sich das Niveau, vermutlich auch der Derbysituation geschuldet, über weite Strecken in überschaubaren Grenzen hielt. Etwas mehr Struktur verliehen schließlich die Hausherren ihrem Spiel, gingen, auch durch zwei Treffer des für Ferber eingewechselten Jugendspielers Tom Wegener, mit 7:4 in Führung. Bei Hombruch passte nicht viel, ausgenommen die Flügelzange. Vor allem dank Rafahel Blesch auf der linken und Tobias Böck auf der rechten Außenbahn blieb der Gast bis zur Pause im Spiel.

Im zweiten Abschnitt gewannen die Aktionen dann mehr an Fahrt. Westfalias Torjäger Ole Sasse fand zu gewohnter Gefährlichkeit. Die Lauritsch-Sieben drehte das Geschehen, kam zum 18:16. Der OSC, nun mit Julian Stumpf im Tor, hielt dagegen, glich wieder aus. Es blieb spannend, bis Hombruch sich zehn Minuten vor Schluss beim Stand von 22:19 einen vorentscheidenden Vorteil verschaffte und sich nicht mehr vom Weg abbringen ließ.

„In einem typischen Kampfspiel hatten wir zum Schluss den längeren Atem“, befand Westfalias Coach Marc Lauritsch. Und sein Gegenüber Thorsten Stoschek konstatierte: „In den entscheidenden Phasen hat uns ganz einfach die nötige Cleverness gefehlt.“

OSC: Stumpf (ab 45.), Reinken; Ferber (2), Trost (3), Wegener (3), Lommel (2), Müller (1), Herzog (5/3), Brauckmann (2), Neuser (2), Rinus (1) Hombruch: Humberg, Steinhauer; Schatten (2), Blesch (4), Vogler (2), Puttkammer, Allzeit (1), J. Sasse, O. Sasse (5/1), Adejemi (2), Thüs, Böck (5), Feldmann (2), Ziegenhirt
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