OSC geht abstiegsgefährdet in zweiten Abschnitt

Handball

Mit dem ersten Spieltag im neuen Jahr beschlossen Dortmunds sieben ranghöchste Teams in Ober- und Landesliga die erste Serie. Der Start in die Rückrunde erfolgt ohne Pause am kommenden Wochenende. Der Oberligist OSC Dortmund geht als Aufsteiger mit einem Fünf-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer stark abstiegsgefährdet in den zweiten Saisonabschnitt.

DORTMUND

, 18.01.2017, 10:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Daniel Lichte (33/OSC Dortmund) - Endgültig angekommen: Im dritten Jahr nach seinem Wechsel vom Ligarivalen SV Westerholt zum OSC trumpfte der spielstarke Linkshänder im rechten Rückraum ganz groß auf. Als Haupttorschütze, schnörkellos und geradlinig, trugen seine 100 Treffer entscheidend zum Oberliga-Aufstieg des Traditionsklubs bei. So ganz nebenbei baute Daniel Lichter auch noch seinen Doktor.

Daniel Lichte (33/OSC Dortmund) - Endgültig angekommen: Im dritten Jahr nach seinem Wechsel vom Ligarivalen SV Westerholt zum OSC trumpfte der spielstarke Linkshänder im rechten Rückraum ganz groß auf. Als Haupttorschütze, schnörkellos und geradlinig, trugen seine 100 Treffer entscheidend zum Oberliga-Aufstieg des Traditionsklubs bei. So ganz nebenbei baute Daniel Lichter auch noch seinen Doktor.

Noch ist der Zug Richtung Klassenerhalt für den OSC aber nicht abgefahren. „Wenn wir uns so präsentieren wie Sonntag beim 28:29 in Nordhemmern und diese Leistung stabilisieren können, ist noch alles möglich“, gibt sich Trainer Thorsten Stoschek kämpferisch.

Entscheidend für ihn sind die vier Spiele bis zur Pause über das Karnevalswochenende. Pflicht sind in Loxten, gegen Gelvelsberg-Silschede, bei Hamm 2 und gegen Menninghüffen fünf Punkte. Bei der Realisierung dieses Vorhabens wird Allrounder Markus Schmitz allerdings wegen seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin fehlen. Wann Florian Edeling (laboriert an einem Faserriss im Oberschenkel) wieder einsteigen kann, ist noch offen.

 

Im ersten Testspiel vor Saisonbeginn zog sich Höchstens Dennis Brenscheidt komplizierte Brüche im Sprunggelenk, Waden- und Schienbein zu. Am Sonntag feierte er nach sechs Monaten beim 29:24-Derbysieg seiner Borussen über den ASC 09 in der Landesliga 3 ein gelungenes Comeback. Das Team von Trainer Marc Rode unterstrich seine derzeit starke Verfassung als Zweiter hinter PSV Recklinghausen (siehe „Drei Fragen an…“).

 

Die Aplerbecker hingegen blieben in dem Nachbarschaftsduell hinter den Erwartungen zurück. Immer noch nicht geklärt sind die Spielberechtigungsformalitäten für den spanischen Drittliga-Neuzugang Ibra El Harrouni für die Linksaußenposition.

 

Glänzend aus den Startlöchern kam der ATV Dorstfeld mit dem wiedergenesenen und vor dem Jahreswechsel länger so schmerzlich vermissten, dreizehnfachen Torschützen Sebastian Mund. Dank des 34:29 bei Westfalia Herne festigte der ATV Platz drei und sammelte Selbstvertrauen für das Derby am Samstag in Wellinghofen bei Borussia Höchsten (19.15 Uhr). Die Rückkehr von Spielmacher Dominik Czarnetzki und Torwart Sascha Reimann nach langer Verletzungspause zeigte die erhoffte Wirkung.

 

Der TV Brechten bezwang die SG Hamm 3 mit 27:25, verschaffte sich etwas Luft in der Gefahrenzone und will nun Sonntag in Eving im Derby (17 Uhr) gegen den ASC 09 nachlegen. Vorerst in der zweiten Mannschaft spielt Rückraumspieler Nils Herbeck.

 

In der Landesliga 4 bleibt Westfalia Hombruch mit dem 35:24 über den TuS Ferndorf 3 dem Spitzenreiter SG Schalksmühle-Halver 2 bei drei Punkten Rückstand auf den Fersen. Trainer Marc Lauritsch wird die Westfalia auch nächste Saison coachen und ist ab sofort in Doppelfunktion tätig. Von Kai Ruben übernimmt er auch die sportliche Leitung für den Männerbereich.

 

Der TuS Wellinghofen, 25:31 bei der HSG Schwerte/Westhofen, beendete die Hinserie ohne Punktgewinn und kann im weiteren Verlauf vor dem Abstieg in die Bezirksliga nur noch um statistische Kosmetik bemüht sein.

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