OSC mit neuer Hoffnung nach 33:32 gegen Hagen

Handball: Oberliga

Das winzige Fünkchen Hoffnung im Abstiegskampf lebt. Handball-Oberligist OSC Dortmund hat am Freitagabend im Kellerduell den VfL Eintracht Hagen 2 nach starker Leistung durch einen Treffer von Michael Wulf in der Schlusssekunde mit 33:32 (15:15) besiegt.

DORTMUND

, 11.03.2017, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sicherte den OSC-Sieg gegen Hagen: Michael Wulf.

Sicherte den OSC-Sieg gegen Hagen: Michael Wulf.

Im schon fast aussichtslosen Kampf um die allerletzte Chance, dem drohenden Sturz in die Verbandsliga doch noch zu entgehen, boten sich die beiden in der Tabelle weit abgeschlagenen Rivalen von Beginn an einen temporeichen und engagierten Kampf.

Ausgeglichene Anfangsphase

Das zwei Abstiegskandidaten aufeinandertrafen, war nicht zu spüren. Beim OSC konnte Trainer Thorsten Stoschek nach dreimonatiger Verletzungspause wieder auf Markus Schmitz zurückgreifen. Auch Daniel Lichte stellte sich nach einen Bänderriss am Sprunggelenk zumindest für die Bank wieder zur Verfügung.

Bei den Gästen fehlte Rückraumshooter Marc Bardischewski, der bekanntlich nächste Saison zu den Dortmundern wechseln wird. Die Partie verlief im ersten Abschnitt jederzeit ausgeglichen. Dabei hatten die Gäste, nominell ohnehin stärker eingeschätzt, über weite Strecken die Nase knapp vorne, führten mehrfach mit zwei Toren (5:7, 8:10).

Wechsel zwischen den Pfosten

Bei den Gastgebern löste Julian Stumpf nach einer Viertelstunde den etwas glücklosen Lukas Brüske zwischen den Pfosten ab. Die OSC-Defensive erhielt mehr Sicherheit. In der 22. Minute brachte Sebastian Kreft die Stoschek-Sieben mit 13:12 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel stand es 15:13, bevor die Eintracht in Überzahl bis zur Pause noch ausgleichen konnte.

Im zweiten Abschnitt änderte sich vorerst am Spielverlauf wenig. Als Hagen dann allerdings mit drei Treffern in Serie auf 24:21 (43.) zu enteilen wusste, drohte eine Vorentscheidung. Doch der OSC ließ die Köpfe nicht hängen. Niels Polinski und Andre Bekston brachten den OSC wieder auf 24:25 heran.

Beide Teams gehen volles Risiko

Mittlerweile stand wieder Brüske zwischen den Pfosten. Und Bekston traf zum Ausgleich. Es blieb spannend. Beide Teams gingen in der Schlussphase volles Risiko. Beim 31:32 öffnete der OSC die Deckung in Überzahl völlig und belohnte sich in der letzten Sekunden durch Michael Wulf.

OSC: Brüske, Stumpf (ab 15. - 45.), Zielony; Bonkowski (4), Kreft (3), Lepine (2/2), Hoffmann, Maystrenko (2), Bekston (6/1), Polinski (6), Wulf (4), Edeling, Schmitz (6), Lichte

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