OSC mit Stoschek einig - Lauritsch bleibt in Hombruch

Handball

Zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde marschiert der OSC Dortmund schnurstracks Richtung Halbzeitmeisterschaft. Zudem sind die ersten Entscheidungen bei den Trainerbesetzungen der sechs ranghöchsten Dortmunder Männerhandball-Teams in Verbands- und Landesliga zur nächsten Saison gefallen.

DORTMUND

, 09.12.2015, 18:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Thorsten Stoschek (l.) bleibt beim OSC.

Thorsten Stoschek (l.) bleibt beim OSC.

Der OSC nutzte die Gunst der Stunde und baute dank des 32:27 im „speziellen“ Auswärtsspiel bei Westfalia Herne seinen Vorsprung an der Spitze gegenüber dem Verfolger TuRa Bergkamen auf drei Punkte aus. Ein Sieg am Freitag in der Heimpartie gegen den TuS Hattingen, und die „Herbstmeisterschaft“ ist vorzeitig perfekt.

Von Aufstieg, obwohl in der „Verlosung“, will Trainer Thorsten Stoschek dennoch nichts wissen: „Ab Ostern können wir in vergleichbarer Situation darüber sprechen.“ Entschieden ist, dass der Coach auch nächste Saison die Verantwortung trägt. Die Gespräche mit den Spielern sind angelaufen. Zugesagt als Erster hat bereits der gerade an der Achillessehne operierte Patrick Hoffmann.

 

In der Landesliga, Staffel vier, fiebert der Tabellendritte Westfalia Hombruch dem Topspiel am Samstag um 19.15 Uhr in Renninghausen gegen den Topfavoriten und Spitzenreiter TV Westfalia Halingen entgegen. „Wir sind krasser Außenseiter, wollen das Highlight genießen und Halingen so lange wie möglich ärgern“, gibt sich Trainer Marc Lauritsch gelassen. Ungeachtet dessen hat Lauritsch seinen „Vertrag“ bereits verlängert. Vieles deutet nach einer ersten Gesprächsrunde daraufhin, dass die Mannschaft unverändert zusammenbleibt.

 

Auf Trainersuche für die neue Saison müssen sich allerdings Hombruchs Dortmunder Ligarivalen begeben. Beim TuS Wellinghofen wird Henning Becker  aufhören, sich ganz auf seine Tätigkeit bei den Oberligafrauen des TV Schwitten konzentrieren. Verlassen Richtung Schwelm werden den Klub Dominik Thäsler und Nazif Dadayli.

Tobias Genau zieht einen Schlussstrich unter sein erstes Trainerkapitel Borussia Höchsten: „Ich möchte mich weiterentwickeln und suche eine neue Herausforderung.“ Sonntag stehen sich die beiden scheidenden Verantwortlichen im Derby (Wellinghofen, 16 Uhr) gegenüber.

 

Die Fronten in der Landesliga, Staffel drei, sind geklärt. Nach der 25:40-Heimniederlage gegen den Spitzenreiter FC Schalke hat der ATV Dorstfeld den Kontakt zum Spitzenduo verloren, bleibt Dritter. „Schalke und PSV Recklinghausen werden die Sache unter sich ausmachen. Wir wollen versuchen, unsere Position nun zu behaupten“, läuft für Trainer Carsten Hergert, der dem ATV auch im kommenden Jahr erhalten bleiben wird, bislang dennoch alles wunschgemäß. Noch keine offizielle Entscheidung in der Trainerfrage ist bei Dorstfelds Nachbarn TV Brechten gefallen. Wie auch immer können die Planungen des aktuellen Tabellensechsten getrost auf ein weiteres Jahr Landesliga ausgerichtet sein.

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