OSC muss Punkt bezahlen - Hombruch dominant

Handball

Mit überwiegend positiven Resultaten setzten Dortmunds ranghöchste Männerteams in der Ober- und Landesliga nach den Herbstferien ihr Programm fort. Vor allem der Oberligist OSC Dortmund feierte nach engagierter Leistung überraschend mit 29:29 bei der HSG Augustdorf/Hövelhof den ersten Auswärtspunkt.

DORTMUND

, 25.10.2016, 16:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hombruchs Ole Sasse stimmte sich mit 14 Derbytoren auf den Liga-Gipfel gegen die SG Schalksmühle/Halver am Samstag ein.

Hombruchs Ole Sasse stimmte sich mit 14 Derbytoren auf den Liga-Gipfel gegen die SG Schalksmühle/Halver am Samstag ein.

Der Punkt des OSC wurde durch die umstrittene Blaue Karte für Torwart Dennis Zielony kurz vor der Pause aber teuer bezahlt. Für die nächsten beiden Spiel gegen die SG Menden Sauerland Wölfe (Fr., 20.30) und bei Eintracht Hagen 2 ist Zielony gesperrt.

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Der Landesligisten TuS Westfalia Hombruch warf sich mit dem 46:22-Derbysieg beim TuS Wellinghofen in der Staffel vier auf Rang zwei. Nun folgen zwei richtungsweisende Spiele innerhalb von vier Tagen. Am Samstag (19.15 Uhr) empfängt das Team von Trainer Marc Lauritsch im Rahmen des 125-jährigen Vereinsjubiläums den verlustpunktfreien Spitzenreiter SG Schalksmühle/Halver 2. Kommenden Dienstag (19.30) geht es im Nachholspiel zum Tabellennachbarn RE Schwelm. Dazu rechtzeitig haben sich Ruben Feldmann sowie Torben und Jan Sasse wieder fit zurückgemeldet.

Fünf Spiele, fünf glatte Niederlagen, Schlusslicht: Nach der peinlichen Derbypleite gegen Hombruch zweifelte Wellinghofens Spielertrainer Christian Wojtek Ligatauglichkeit an. Samstag (17.30) gastiert der TuS beim ebenfalls noch punktlosen Vorletzten TuS Ferndorf 3. Eine weitere Pleite würde die Situation im Abstiegskampf frühzeitig dramatisch zuspitzen.

 

Dank einer für Trainer Carsten Hergert konzentrierten Leistung kam der ATV Dorstfeld in der Staffel drei bei der SG Ahlen 2 mit 29:20 gut aus der Pause und behauptete Rang zwei hinter dem punktgleichen Tabellenführer PSV Recklinghausen. Zum Kader nach längerer Verletzung gehörte wieder Jonas Rodenberg. Bis auf den langzeitverletzten Michael Herrmann zeichnet sich für den Coach für die nächsten Aufgaben Bestbesetzung ab. Als erstes soll dies Samstag (18.30) der RSV Altenbögge-Bönen zu spüren bekommen.

 

Dort setzte sich am Wochenende im Aufsteigerduell der ASC 09 Dortmund auch ohne sein Kreisläufertrio Grotemeyer/Kostede/Schilling souverän 30:22 durch, feierte den ersten Auswärtssieg. Die Aplerbecker, mittlerweile auf Platz vier, präsentieren sich immer eingespielter. Sonntag (17) will die Wefing-Sieben im Heimspiel den Topfavoriten aus Recklinghausen ärgern. Erstmals dabei: Neuzugang und Linkshänder Pascal Arndt, ausgebildet in der Jugend der HSG Wetzlar.

 

Nach missglücktem Start gelang dem TV Brechten beim Schlusslicht in Ickern mit 26:24 der erste Sieg in dieser Spielzeit. Dabei hinterließen die eingesetzten A-Jugendlichen Lennart Schulenburg, Felix Weber und Luca Dreyer einen ordentlichen Eindruck. Nach seiner Knieoperation fehlte Mark Quatuor. Wann der Linkshänder zurückkehrt, ist offen. Sonntag (17.30) muss nun daheim gegen den HSV Herbede nachgelegt werden.

 

Einzig Borussia Höchsten blieb vom Dortmunder Quartett erfolglos. Das 30:31 nach 13:10-Halbzeitführung in Herbede war für Trainer Marc Rode allerdings überflüssig. Bei der grundsätzlich positiven Entwicklung vermisst er seinen verlängerten Arm auf dem Feld, der in entscheidenden Phasen den Takt vorgibt. Samstag (19.15) soll nun gegen Eintracht Dolberg wieder der Sprung ins Mittelfeld geschafft werden.  

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