OSC muss unangenehme Hürde in Herne nehmen

Handball: Verbandsliga

Der Auftakt im Fernduell um den Titel mit dem TuS Ferndorf II beschert dem OSC Dortmund eine ganz unangenehme Aufgabe. Am Sonntag (18 Uhr) tritt die Mannschaft von OSC-Trainer Thorsten Stoschek beim HC Westfalia Herne an. Wie unangenehm es dort werden kann, erfuhr zuletzt der OSC-Titelrivale RSVE Siegen.

DORTMUND

, 21.03.2015, 11:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Markus Schmitz muss mit dem OSC Dortmund beim HC Westfalia Herne bestehen.

Markus Schmitz muss mit dem OSC Dortmund beim HC Westfalia Herne bestehen.

Das Problem in Herne sind die Vorschriften in der dortigen Halle. Dort wird nicht geharzt, was es den Gastmannschaften, die an Harz gewöhnt sind, die Aufgabe erheblich erschwert. Bestes Beispiel ist Siegen. Der Meisterschaftskonkurrent des OSC verlor in Herne mit 22:31. 

Große Moral

Zudem zeichnet den noch nicht sorgenfreien Aufsteiger große Moral aus. Auch von hohen Rückständen lässt sich Herne nicht entmutigen, agiert durchgängig engagiert.

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Handball, Verbandsliga: Das Restprogramm des OSC Dortmund

Handball, Verbandsliga: Das Restprogramm des OSC Dortmund.
17.03.2015
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Niels Polinski OSC Dortmund 13.03.2015
Foto: Peter Ludewig
Am Sonntag (23. März) muss der OSC beim HC Westfalia Herne antreten. Im Hinspiel gelang mit Daniel Lichte (Foto) ein 31:25-Erfolg. Herne steht derzeit in der Tabelle auf Platz elf und somit noch im Abstiegskampf. Keine einfache Aufgabe also.© Foto: Ludewig
Am 27. März (Freitag) steht das Nachholspiel beim HSC Haltern-Sythen auf dem Programm. Im Hinspiel fertigte der OSC den Gegner in eigener Halle mit 36:28 ab. Gelänge im Rückspiel ebenfalls ein Sieg, wäre der OSC - ein Erfolg gegen Herne im Spiel zuvor vorausgesetzt - Tabellenführer.© Foto: Ludewig
Niels Polinski und der OSC gewannen das Hinspiel gegen die HSG Vest Recklinghausen mit 29:24. Das Rückspiel steht am 12. April (Sonntag) an. Eine schwierige Aufgabe. Recklinghausen gehört zu den Topteams der Liga - steht auf dem vierten Platz der Tabelle.© Foto: Ludewig
Am 17. April (Freitag) tritt der OSC zu einem von den lediglich zwei Heimspielen im Restprogramm an. Gegner ist der SV Westerholt. Der ist Andre Bekston (Foto) und dem Team noch in schlechter Erinnerung. Im Hinspiel setzte es eine 37:44-Klatsche.© Foto: Ludewig
Im Rückspiel beim den TuS Hattingen am 25. April (Samstag) trifft der OSC auf ein Team aus dem Tabellenmittelfeld. Schon im Hinspiel bereitete der Gegner Sebastian Kreft (Foto) und dem Team beim 33:10-Erfolg einige Schwierigkeiten.© Foto: Ludewig
Am 1. Mai (Freitag) empfängt der OSC den SV Teutonia Riemke zum letzten Heimspiel der Saison. In Riemke verloren die Dortmunder das Hinspiel mit 25:26.
Das Saisonfinale bestreiten Jan Bonkowski und der OSC am 9. Mai (Samstag) beim HSV Plettenberg/Werdohl. Das Hinspiel entschieden die Dortmunder denkbar knapp mit 26:25 für sich. Sollte das erneut gelingen wäre die Meisterschaft unter Dach und Fach - vorausgesetzt alle anderen Partien der Rückrunde endeten ebenfalls mit OSC-Erfolgen.© Foto: Ludewig
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Der Ausfall des erfahrenen Linkshänders Tim Bauer wird die Aufgabe für den Tabellenzweiten keinesfalls vereinfachen. Personell werden die Dortmunder unverändert antreten. Am Sonntag um 18 Uhr ist OSC-Coach Thorsten Stoschek mit seinem Team gefordert, muss im Aufstiegsrennen nachlegen. Der weitere Titelkonkurrent Ferndorf spielt bereits am Samstag beim Vorletzten PSV Recklinghausen.

 

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