OSC sendet Lebenszeichen - Hombruch stabil

Handball

Der OSC Dortmund hat im Oberliga-Abstiegskampf ein Lebenszeichen von sich gegeben. In der Landesliga 4 wahrte die Hombrucher Westfalia ihre Chance im Titelrennen. Landesligist Borussia Höchsten festigte Platz zwei in der Staffel 4, während der TV Brechten im Abstiegskampf dringend punkten muss. Ein Überblick.

Dortmund

, 15.02.2017, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der scheidende Philipp Schürmann will sich mit dem OSC ordentlich verkaufen.

Der scheidende Philipp Schürmann will sich mit dem OSC ordentlich verkaufen.

Erleichterung und Freude, aber kein grenzenloser Jubel – der OSC Dortmund feierte nach zuvor sieben Niederlagen zum Auftakt von drei Heimspielen in Serie mit dem 26:24 über den Mitaufsteiger VfL Viktoria Mennighüffen endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Das Team von Trainer Thorsten Stoschek ergriff seine allerletzte Chance, möglicherweise doch noch dem Abstieg aus der Oberliga zu entgehen.

Nächsten Schritte müssen folgen

Es war ein erster Schritt. Die nächsten zwei müssen mit Siegen über die HSG Augustdorf/Hövelhof und im Nachholspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede folgen. Sechs Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer momentan. Dann könnten es im besten Fall noch zwei Zähler sein, der OSC wäre im Geschäft zurück.

Begleitet wird die Aufholjagd jedoch von einem neuen personellen Rückschlag. Philipp Schürmann zog sich in der Schlussphase gegen Mennighüffen eine Schulterverletzung zu. Der Rückraumspieler droht mehrere Wochen auszufallen. Ob Markus Schmitz für die entscheidenden Partien nach zehnwöchiger Pause zurückkehrt, erscheint eher unwahrscheinlich. Auch Daniel Lichte hat Stoschek nach dessen Sprunggelenkverletzung, zumindest gegen Augustdorf, noch nicht auf dem Zettel.

Im Meisterschaftsrennen zeigt der Landesligist TuS Westfalia Hombruch in der Staffel vier Stabilität. Ein gelungenes Debüt beim souveränen 39:31 bei Eintracht Hagen drei feierte Neuzugang Alex Brauckmann. Als erster Verfolger sitzt das Team von Trainer Marc Lauritsch dem Spitzenreiter SG Schalksmühle/Halver 2 bei drei Punkten Rückstand auf den Fersen. Nach dem spielfreien Karnevalswochenende steigt am 4. März im Sauerland der Showdown. 

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Zuvor steht für Hombruch noch am Samstag (19.15 Uhr) daheim das Derby gegen den TuS Wellinghofen an. Der Nachbar, in den ersten 15 Spielen ohne Zähler, feierte nach dem 23:23 bei der HSG Lüdenscheid mit 29:29 gegen VfS Warstein den zweiten Punktgewinn in Serie, zeigt weiter aufsteigende Tendenz und würde die Westfalia zu gerne etwas ärgern.

In der Staffel drei fand Borussia Höchsten nach dem 23:28 gegen den Topfavoriten PSV Recklinghausen dank des mühevollen 32:28 beim Schlusslicht TuS Ickern sofort in die Spur zurück, festigte Rang zwei.

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Im Nacken sitzt dem Team von Trainer Marc Rode der ATV Dorstfeld, 32:28-Derbysieger über den ASC 09. Trainer Carsten Hergert lobte den kämpferischen Einsatz und sieht seine Sieben voll im Soll. Auf Aplerbecker Seite wurde der Ausfall von Niklas Grotemeyer (Sehnenscheidenentzündung) beklagt. Co-Trainer Matthias Wittland hofft zur Heimpartie gegen den RSV Altenbögge-Bönen auf die Rückkehr des Kreisläufers. Noch fehlen dem Sechsten einige Zähler zur Sicherung des Klassenerhaltes.

Weiter auf einem Abstiegsplatz befindet sich der TV Brechten nach dem 23:32 beim Spitzenreiter in Recklinghausen. „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Punkte müssen her“, redet Co-Trainer Jörg Dreyer Klartext. Gegen die unmittelbare Konkurrenz aus Ickern, Herbede, Dolberg, Welper und Gladbeck 2 sind mindestens sieben Zähler Pflicht.

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