OSC steht vor "Hammeraufgabe" in Senden

Handball: Verbandsliga

Gleich am zweiten Spieltag erwartet den OSC Dortmund am Sonntag um 18 Uhr bei Oberliga-Absteiger ASV Senden eine Aufgabe, die schon einen Hauch von richtungsweisendem Charakter für den weiteren Saisonverlauf umgibt.

DORTMUND

, 12.09.2015, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Patrick Hoffmann fungierte beim 30:20-Auftaktsieg gegen Bommern als Dreh- und Angelpunkt. Die gleiche Rolle soll er am Sonntag in Senden einnehmen.

Patrick Hoffmann fungierte beim 30:20-Auftaktsieg gegen Bommern als Dreh- und Angelpunkt. Die gleiche Rolle soll er am Sonntag in Senden einnehmen.

Den erfolgreichen 30:20-Start im Nachbarschaftsduell gegen den Aufsteiger TuS Bommern nahm OSC-Coach Thorsten Stoschek erfreut zur Kenntnis, hakte ihn aber auch ebenso schnell ab und richtete den Blick nach vorne: „Was der Sieg bedeutet, werden die nächsten Spiele zeigen.“

Unglücklicher Abstieg

In Senden wird er eine erste Antwort erhalten. Der ASV musste das westfälische Oberhaus nur sehr unglücklich verlassen. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison wurde der Abstieg durch ein unvermutetes Resultat des Konkurrenten Gevelsberg/Silschede, der den als Aufsteiger feststehenden Nachbarn TuS Volmetal völlig überraschend bezwang, besiegelt.

Das Duell um den Klassenerhalt wurde so von einem bitteren Beigeschmack begleitet. Personellen Flurschaden richtete der Abstieg in Senden aber nicht an. Die Mannschaft um Trainer-Routinier Diethard von Boenigk blieb zusammen und hat für den Geschmack von Stoschek absolutes Oberligaformat. Das machte sie auch im ersten Spiel mit dem 34:20-Sieg beim HSC Haltern/Sythen sofort deutlich.

"Kann nicht alles gewesen sein"

Dortmunds Trainer überzeugte sich davon beim Videostudium der Partie und machte unter anderem einen bärenstarken Rückraum um den Haupttorschützen Hendrik Kuhlmann aus. Gänzlich chancenlos sieht er sein Team vor der „Hammeraufgabe“ beim Favoriten im Münsterland aber nicht. „Die Leistung gegen Bommern war grundsätzlich in unserer momentanen personellen Situation in Ordnung und ein erster Schritt. Das kann aber nicht alles gewesen sein“, erwartet Stoschek in der Topbegegnung des zweiten Spieltages leistungsmäßig den nächsten Schritt.

Neue Aufstellungsprobleme gibt es nicht. Die Trainingsarbeit mit einer Vollgaseinheit am Montag haben seine Schützlinge unbeschadet überstanden. Durch die Rückkehr von Urlauber Markus Schmitz eröffnen sich weitere Alternativen. Möglicherweise ist auch Linkshänder Niels Polinski wieder einsatzfähig.

Lesen Sie jetzt