OSC und Hombruch trüben erfolgreichen Spieltag

Handball

Ohne Niederlage, aber dennoch mit zwei Enttäuschungen, begaben sich die sechs ranghöchsten Dortmunder Männerteams in Verbands- und Landesliga auf die Zielgerade bis zum Jahreswechsel. Der OSC Dortmund und Hombruchs Westfalia kamen nicht über ein Remis hinaus.

DORTMUND

, 02.12.2015, 19:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fraglich: Der OSC bangt um den Einsatz von Daniel Lichte (l.) am Freitag gegen den ASV Senden.

Fraglich: Der OSC bangt um den Einsatz von Daniel Lichte (l.) am Freitag gegen den ASV Senden.

Sekunden vor der Schlusssirene bewahrte Linkshänder Daniel Lichte den Verbandsliga-Spitzenreiter OSC gegen den starken Aufsteiger HSG Hohenlimburg mit seinem neunten Treffer zum 28:28 vor der ersten totalen Heimpleite. Die Ausfälle der linken Rückraumspieler (Hoffmann, Bekston) zeigten Wirkung. Bis auf Lichte fand Torgefahr aus der zweiten Reihe nicht statt.

Defensive nicht stabil

Mehrere Akteure wussten ihre Möglichkeiten (u.a. Schürmann, Majstrenko) kaum abzurufen. Das Angriffsspiel der Rotweißen lahmte so merklich. Und die Defensive verlor im zweiten Abschnitt auch an Stabilität. Dennoch hätten bei konsequenter Chancenverwertung beide Zähler in Hacheney bleiben müssen. So reduzierte sich der Vorsprung des Tabellenführers (17:3) auf zwei Punkte gegenüber TuRa Bergkamen (15:5). Ein kleiner Trost: der zweite Rivale RSVE Siegen (13:7) patzte überraschend in Bommern.

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Für Dortmunds Coach Thorsten Stoschek ist bis zum Ende der ersten Serie vor Weihnachten Improvisationsgeschick gefragt. Das Ziel in Notbesetzung aus den drei Spielen bei Westfalia Herne, gegen TuS Hattingen und in Plettenberg/Werdohl sind vier Punkte. Das könnte zur Halbzeitmeisterschaft langen. Und für Januar setzt Stoschek dann auf die Rückkehr von Andre Bekston und Sebastian Kreft.

Hombruch hofft auf Ligagipfel

Ebenso knapp entkam der TuS Westfalia Hombruch in der Landesliga 4 beim 26:26 gegen den TV Schwitten der ersten Heimniederlage. Trainer Marc Lauritsch sah einen kleinen Schritt zurück, aber grundsätzlich die tolle Entwicklung der jungen Mannschaft nicht gefährdet. Samstag in Bösperde will der Tabellendritte (16:4 P.) wieder doppelt punkten, um die Basis für den Ligagipfel gegen Tabellenführer TV Westfalia Halingen (18:2) eine Woche später zu schaffen.

Hombruchs Nachbarn gewannen. Der TuS Wellinghofen (30:29 in Schwelm) festigte Rang vier (14:6). Borussia Höchsten (35:26 über E. Hagen 3) arbeitete sich mit zuletzt 5:1-Punkten (9:11 P.) aus dem Keller. Der Trend weist nach oben.

In der Landesliga 3 feierte der ATV Dorstfeld bei Eintracht Dolberg (26:21) den fünften Sieg in Serie. Der Aufsteiger (16:4 P.) sitzt dem Spitzenduo FC Schalke (20:0 P.) und PSV Recklinghausen (19:1 P.) im Nacken. Samstag (18.30 Uhr) erwartet der ATV die Königsblauen zum Topspiel – leider ohne die angeschlagenen Sebastian Mund und Richard Utech. Dennoch sieht Coach Carsten Hergert sein Team nicht chancenlos. Erfreulich auch: der TV Brechten hat sich dank des 26:24 in Ickern endgültig im oberen Drittel (12:8 P.) festgebissen.

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