Per Gerichtsurteil in Liga 2?

Eishockey

DORTMUND Sportlich könnte es für die Eishockey-Cracks des EHC kaum besser laufen: Die Mannschaft von Trainer Frank Gentges steht in der aktuellen Oberliga-Tabelle auf Rang zwei. Ungemach könnte aber von der im Raum stehenden Strukturreform drohen. Sollte die Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) den Elchen die Teilnahme an der 2. Liga verweigern, erwägt der Klub sogar den Gang vors Gericht. Das bestätigte Gentges auf RN-Anfrage.

von Von Nils Tyczewski

, 02.03.2010, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der nächste Sieg, aber kein überzeugender: Trainer Gentges.

Der nächste Sieg, aber kein überzeugender: Trainer Gentges.

Für Frank Gentges ist aber schon jetzt klar, dass sein Verein in der kommenden Saison auf jeden Fall „weiter im ESBG-Bereich“ spielen wird. „Und wenn das nur die 2. Bundesliga ist, spielen wir eben da.“ Sollte die ESBG den Elchen dieses verweigern, schließt Gentges sogar einen Gang vors Gericht nicht aus: „Wir haben überhaupt noch nichts Schriftliches von der ESBG. Deswegen gehen wir momentan einfach davon aus, dass in der nächsten Saison mit der gleichen Klasseneinteilung gespielt wird wie bisher. Sollte die ESBG aber versuchen, uns rauszuwerfen, bliebe uns nur der Weg der Klage“, erklärt der EHC-Coach.

„Wir wollen ja nicht als Quereinsteiger irgendwo neu hinzustoßen, sondern nur unser Recht als Gesellschafter wahrnehmen, in einer von der ESBG betreuten Liga zu spielen“, argumentiert Gentges weiter. Oliver Seeliger, Geschäftsführer der ESBG, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auch in der Münchener ESBG-Zentrale war diesbezüglich keine Auskunft zu bekommen.

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