Pit Richarz feiert seinen 80. Geburtstag

Fußball

Klaus-Peter "Pit" Richarz - eine Institution im Dortmunder Fußball. Er war aktiver Schiedsrichter und Geschäftsführer der Kreis-Schiedsrichter-Vereinigung, dazu im Kreis Schiedsrichter-Obmann, Geschäftsführer und Vorsitzender des Fußball-Ausschusses. Am heutigen Mittwoch feiert einer der verdienstvollsten Dortmunder Fußball-Funktionäre der vergangenen Jahrzehnte seinen 80. Geburtstag.

von Udo Stark

DORTMUND

, 02.11.2016, 07:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klaus-Peter "Pit" Richarz (l.) feiert seinen 80. Geburtstag.

Klaus-Peter "Pit" Richarz (l.) feiert seinen 80. Geburtstag.

Im Gespräch mit Udo Stark erinnert sich der mit vielen hohen Auszeichnungen dekorierte Jubilar an markante Ereignisse seiner langen Karriere, die 1962 als Schiedsrichter begonnen hatte.

Klaus-Peter Richarz spricht über ...

... sein schönstes Erlebnis: "Die Fußball-WM 2006 in Deutschland und die Vorbereitung auf dieses Turnier, die im Mai 2004 begann. Ich war zuständig für die Einstellung und Ausbildung von Volunteers in den Bereichen Sicherheit, Info, Einlasskontrolle, Ordnungsdienst im Stadion sowie die Einteilung der Volunteers bei allen WM-Spielen in Dortmund und die Nachbereitung. Das war der Job, der mir von allen Tätigkeiten in den vielen Jahren am meisten Spaß gemacht hat."

… seinen bewegendsten Moment: "Da gibt es einige, positive wie negative. Zwei Beispiele dafür: Die Siegerehrungen bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der ausverkauften Helmut-Körnig-Halle, wenn man wusste, dass man alles richtig gemacht hatte. Oder während meiner Zeit als Kreis-Schiedsrichterobmann, wenn junge Schiedsrichter dem Druck von Außen nicht standhalten konnten oder aber aufgrund erlebter Gewalt auf dem Sportplatz das Handtuch geworfen haben."

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... sein prägendstes Ereignis: "Ebenfalls die WM 2006. Die Arbeit und das Lernen von Organisation zusammen mit dem ehemaligen Verwaltungsdirektor des FLVW, Klaus Roszak. Diese Erfahrungen waren mehr als hilfreich bei den späteren Herausforderungen wie die Hallen-Stadtmeisterschaft."

... seine wichtigste Erfahrung: "Große verantwortungsvolle Aufgaben, und wenn sie manchmal auch unmöglich erscheinen, sei es in meinem Beruf als Feuerwehrmann oder im Sport, lassen sich immer nur mit einem guten Team lösen."

... seine wertvollste Auszeichnung: "Auf Urkunden oder Ehrennadeln habe ich keinen großen Wert gelegt. Als wertvolle Auszeichnung habe ich es immer empfunden, wenn man eine besondere Aufgabe gut und mit Erfolg gelöst hat und die Beteiligten ehrlich und spontan Danke gesagt haben."

... sein Leben nach der Funktionärskarriere: "Seit eineinhalb Jahren bin ich ehrenamtlicher Geschäftsführer beim Stadtfeuerwehrverband. Wenn man sein Leben lang ehrenamtlich gearbeitet hat, kann man nicht von 100 auf 0 zurück drehen."

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