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Der BSV Schüren ist nach sieben Spieltagen Tabellenvorletzter der Fußball-Westfalenliga. Das hat sich der Aufsteiger anders vorgestellt. Wir diskutieren: Bleibt der BSV ein Abstiegskandidat?

Schüren

, 25.09.2018 / Lesedauer: 3 min

Den Saisonstart hat der BSV Schüren verschlafen, erst einmal steckt der Aufsteiger im Tabellenkeller der Westfalenliga fest. Doch bleibt das auch bis zum Saisonende so? Wir diskutieren.

Der BSV ist ein Abstiegskandidat - Zu mehr reicht es nicht aus

Von David Döring

Aktuell ist der BSV Schüren nichts für Liebhaber. Am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die SG Finnentrop/Bamenohl (1:3) machten es sich einige der Fans des BSV lieber im Vereinsheim gemütlich, als bei einer möglichen Aufholjagd ihrer Mannschaft mitzufiebern.

Schüren präsentiert sich schwach und ideenlos

Zu ideenlos und hektisch präsentiert sich das Team im Spiel nach vorne, zu naiv und nervös agiert es momentan in der Defensive. Schon nach sechs Spielen hat der BSV die drittmeisten Gegentore (16) der Liga und die zweitschwächste Offensive (8).

Hinzu kommen personelle Verluste durch Verletzungen oder auch unnötige Sperren, die es der Mannschaft noch schwieriger machen, mit der hohen Dichte an qualitativ starken Teams in der Westfalenliga mitzuhalten. Nur vier von 18 möglichen Punkten sprechen da für sich.

Kalpakidis-Abgang trägt seinen Teil bei

Selbstverständlich hat der frühe Abgang von Dimitrios Kalpakidis seinen Teil zum verkorksten Saisonstart beigetragen.

Auch in der vergangenen Saison lief nicht alles rosig in Schüren, doch die starke Mentalität des BSV hat geholfen, viele knappe Spiele in der Landesliga zu gewinnen und dadurch den verdienten Aufstieg und den Kreispokalgewinn beschert. Hinzu kam die starke individuelle Klasse von Leuten wie Karim Bouzerda, Eyüp Cosgun, Pjer Radojcic und Santiliano Braja. Im Moment reicht die nicht aus. Der BSV wird sehr lange um den Klassenerhalt zittern und kämpfen müssen.

Umfrage

Bleibt der BSV Schüren bis zum Saisonende ein Abstiegskandidat?

61 abgegebene Stimmen

Nein, der BSV wird sich früh retten - Eine Neue Weinkarte muss her

Von Thomas Schulzke

Der Kader des BSV Schüren liest sich wie die Weinkarte eines Gourmet-Restaurants. Karim Bouzerda, Eyüp Cosgun, Sotirios Stratakis, Michael Oscislawaki, Sascha Samulewicz und Mathias Tomaschewski - alles teure Weine, die über Jahre in höheren Klassen gereift sind und immer lieblich anzusehen waren.

Matlik und Dukic sind zum Handeln gezwungen

Aktuell wirkt es aber so, als nähme der Säure- und Zuckergehalt ab und der Geschmack wird plötzlich ungenießbar. Die Seitenlinien-Sommeliers Arthur Matlik und Daniel Dukic sind gezwungen, die alten Weine lieblich und genießbar zu halten. Und das muss ihnen gelingen.

Damit die alten Weine auf den Kunstrasen-Lagen wieder erfolgreich sind, müssen die Sommeliers und der Schürener Weingut-Besitzer Peter Seifert aber im Winter die Weinkarte neu ausrichten.

Die Mischung macht‘s

Neben den alten, teuren Weinen müssen junge Sorten dazugeholt werden. Weine aus jungen Reben, die noch groß rauskommen und irgendwann auf den Tischen der großen Restaurants stehen möchten.

Bekommen der Weingut-Besitzer und die beiden Seitenlinien-Sommeliers es wirklich hin, im Winter eine Weinkarte mit den alten Klassikern und neuen, jungen Attraktionen zu gestalten, werden die Getränke in der kommenden Spielzeit definitiv wieder in der Westfalenliga ausgeschenkt.

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