Rote Karte in der Halle: Bövinghausen muss zwei Spiele auf einen Leistungsträger verzichten

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Weil er in der Halle eine Rote Karte sah, muss der TuS Bövinghausen auf einen wichtigen Spieler verzichten. Auch ein Mengeder sah in der Halle Rot - in der Liga wird er trotzdem nicht fehlen.

von Dennis Winterhagen; Pascal Albert

Dortmund

, 21.01.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die 36. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hatte für den TuS Bövinghausen einiges zu bieten. Erst marschierte das Team von Trainer Dimitrios Kalpakidis durch die Vor- und Zwischenrunde, dann kam das überraschende und unglückliche Ausscheiden im Halbfinale gegen Schüren. Für einen Spieler hatte die Partie sogar noch ein Nachspiel - er wird nun sowohl im Pokal als auch in der Liga fehlen.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer des BSV Schüren durch Eyüp Cosgun kam es zu einer kleinen Rudelbildung. Cosgun rempelte Gjorgjievski an, dieser wischte ihm in Anschluss durch das Gesicht und sah folgerichtig Rot. „Er hat die Mannschaft in dem Moment hängen lassen“, erklärte Dimitrios Kalpakidis einige Tage danach.

Vielleicht verpasst Gjorgjievski kein einziges Ligaspiel

Wenn der TuS Bövinghausen also am 4. Februar um 19 Uhr in der fünften Runde des Kreispokals auf Rot-Weiß Germania trifft, wird er dies wohl oder übel ohne Aleksandar Gjorgjievski tun müssen. Ob er auf den torgefährlichen Verteidiger (sechs Tore in der Hinrunde) allerdings auch zum Rückrundenauftakt bei Viktoria Resse verzichten muss, da ist sich Kalpakidis noch nicht so sicher.

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„Mal schauen, ob im Februar in Resse auf Rasen überhaupt gespielt werden kann“, meint er. Gjorgjievski ist nur bis zum 9. Februar gesperrt, sollte die Partie ausfallen, wäre der Verteidiger in der kommenden Woche wieder spielberechtigt. Der Ausfall Gjorgjievskis im Pokal und womöglich in der Liga wiege aber auf jeden Fall schwer. „Aleksandar ist ein wichtiger Baustein in unserer Mannschaft und es täte schon weh, wenn er am ersten Spieltag fehlen würde“, sagt Kalpakidis.

„Ein paar blöde Worte in der Hitze des Gefechts“

Ein wichtiger und vor allem auch torgefährlicher Spieler ist derzeit auch bei Mengede 08/20 gesperrt. Bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hatte Aaron Vasiliou am zweiten Endrundentag im Viertelfinale gegen den späteren Vizemeister Hombruch eine Rote Karte gesehen. Beim Stand von 0:1 erzielte Mengede kurz vor Schluss den Ausgleich, doch Schiedsrichter Dustin Höse gab den Treffer nicht, da HSV-Keeper Jan Hennig behindert wurde.

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Daraufhin diskutierte Vasiliou mit dem Schiedsrichter offenbar etwas zu heftig, Höse zeigte ihm die Rote Karte. „Da hat er vielleicht ein paar blöde Worte in der Hitze des Gefechts gesagt“, vermutet Mengedes scheidender Trainer Tobias Vößing. Zuvor sei er jedoch nie negativ aufgefallen, versichert er. Fehlen wird Vasiliou ihm allerdings nicht. Denn auch die Sperre des Stürmers läuft nur noch bis zum 9. Februar. Im Gegensatz zur Landesliga fängt die Bezirksliga aber erst eine Woche später an - dann kann auch Vasiliou wieder auf dem Platz stehen.

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