Ruderer in der Erfolgswelle zurück

DORTMUND Nach dem katastrophalen Olympia-Abschneiden sammelten die Ruderer vom Dortmund-Ems-Kanal jetzt in Rendsburg neues Selbstvertrauen.

von Von Carsten Oberhagemann

, 14.10.2008, 17:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zufrieden mit dem Achter: Peter Thiede. Foto: dpa

Zufrieden mit dem Achter: Peter Thiede. Foto: dpa

Beim Ruder-Marathon unter den Augen des neuen DRV-Cheftrainers Hartmut Buschbacher entwickelte sich ein etwa zehn Minuten andauernder Bord-an-Bord-Kampf – dank des effizienten Streckenschlags und nach mehreren Zwischensprints zogen die Deutschen vorbei. Im Ziel unter dem tosenden Beifall der Zuschauer im Rendsburger Kreishafen waren es schließlich mehrere Längen Vorsprung. „Das ist keine Revanche für Olympia, aber eine Genugtuung hoch zehn. Wir haben gezeigt, dass wir was drauf haben“, strahlte Sebastian Schmidt, der wie Florian Mennigen, Florian Eichner, Philipp Naruhn, Kristof Wilke und Steuermann Peter Thiede in Peking mit dem Achter noch den achten und letzten Platz belegt hatte. Prächtig brachten sich auch Gregor Hauffe, Toni Seifert und Filip Adamski, die in Peking noch im Vierer Sechster geworden waren, ins Großboot ein.

Der ‚Dortmunder Jung' Peter Thiede meinte: „Die Jungs haben gezeigt, dass sie zurück in die Erfolgswelle wollen. Das macht Mut für die neue Saison.“ Ähnlich sah es Trainer Christian Viedt: „Das Ergebnis wiegt Peking nicht auf, ist aber unheimlich wichtig für die Motivation.“ Cheftrainer Buschbacher sagte: „Das war ein guter Auftakt und macht nach Peking die Köpfe frei.“    Wie der Weg nach London 2012 aussehen wird, beratschlagen in diesen Tagen der neue Cheftrainer Hartmut Buschbacher und die Bundestrainer im Harz. Mit dabei vom Dortmunder Leistungszentrum sind Frauen-Bundestrainer Ralf Holtmeyer, Achter-Trainer Christian Viedt sowie U23-Bundestrainer Thomas Affeldt.

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