Rückraum fehlen "Körner" - OSC unterliegt Loxten

Handball: Oberliga

Die Vorfreude war riesig, die Enttäuschung am Ende groß. Die Handballer des OSC Dortmund vermasselten ihr Oberliga-Debüt am Sonntag in Hacheney vor 200 Zuschauer nach kuriosem Spielverlauf. Für die Dortmunder wäre sicherlich mehr möglich gewesen.

DORTMUND

, 12.09.2016, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fällt auch in Bielefeld mit Knieproblemen aus: Kreisläufer Nikita Maystrenko (l.)

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SC Dortmund - Spfr. Loxten 23:26 (15:10) - Die personelle Situation hatte sich für Dortmunds Coach Thorsten Stoschek vor dem Anpfiff nochmals zugespitzt. Neben den Langzeitverletzten (Hoffmann, Polinski) und Spielmacher Sebastian Kreft (verletzt), fielen auch zusätzlich Torwart Dennis Zielony (Autounfall) sowie Michael Wulf (Trauerfall) aus. Die Mannschaft steckte die Gegebenheiten aber erst einmal klaglos und ohne Probleme weg, legte einen furiosen Start hin.

Beeindruckender 6:0-Auftakt

Dem ersten Oberligatreffer durch Philipp Schürmann folgte ein beeindruckender 6:0-Auftakt. Die Gäste aus Loxten wirkten sichtlich irritiert, präsentierten sich völlig von der Rolle und in dieser Phase weit von Oberligaformat entfernt. Dortmunds Schlussmann Lukas Brüske lief im weiteren Verlauf zu Glanzform auf.

Der Vorsprung wurde bis zur 15. Minute auf 10:2 ausgebaut. Eine gelungene Premiere in der neuen Umgebung schien zu diesem frühen Zeitpunkt greifbar nah. Doch mit Fortdauer legte der Gast aus Ostwestfalen allmählich seine Scheu ab. Immerhin verstanden es die Rotweißen, das Polster bis zum Seitenwechsel mit 15:10 halbwegs zu halten.

Herrlichkeit vorbei

Mit Anpfiff zum zweiten Abschnitt war es dann aber von jetzt auf gleich mit der OSC-Herrlichkeit vorbei. Im Angriff ging nichts mehr. Loxten arbeitete sich Tor um Tor heran, stellte bei 17:17 erstmals den Ausgleich her, ging wenig später mit 20:19 in Führung und enteilte auf 24:19 (47.).

Erst jetzt erwachten in fast aussichtsloser Situation wieder die Lebensgeister des Aufsteigers. Bei 22:24 drohte die Partie nochmals zu kippen, doch individuelle Fehler stoppten die Aufholjagd. "In der zweiten Hälfte fehlten dem dünn besetzten Rückraum die Körner", resümierte der OSC-Trainer,

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