RW Barop meldet sich zurück: "Wir leben noch"

Fußball: Bezirksliga 9

Nach Wochen der Tristesse sendet Bezirksliga-Aufsteiger RW Barop ein deutliches Signal: "Wir leben noch", kommentiert Trainer Ingo Kleefeldt das 4:2 über Westtfalia Gelsenkirchen: "Das ist nicht nur ein gutes Zeichen für uns selbst, dass wir in dieser Liga gegen viele Team punkten können. Es ist auch eins an die Gegner, dass mit uns zu rechnen ist."

DORTMUND

, 08.12.2016, 10:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
RW Barop meldet sich zurück: "Wir leben noch"

Axel Booß (l.) zählt zu den Stützen des Teams.

Mit zehn Zählern sind die Rot-Weißen wieder im Rennen, Erle der Drittletzte und damit aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz hat 13. Kleefeldt ist ein sehr ehrgeiziger Trainer, der bei seinen ehemaligen Trainer auch schon ungeduldig wurde, wenn sich der Erfolg nicht schnell einstellte – seine junge Baroper Mannschaft aber darf auf des Trainers Geduld zählen: „Ich habe den Jungs immer gesagt, sie dürfen Fehler machen. Aber sie sollen eine ordentliche Körpersprache zeigen. Und das haben sie jetzt gegen Gelsenkirchen gemacht.“ Und der Erfolg kehrte ans Parkaus zurück. Kleefeldt hebt Torwart Dennis Grote und Fabian Lackhoff hervor, die sich in der schwierigen Situation sehr gut präsentieren.

Selbst schwer wiegende Ausfälle wie die von Youssef Chekkar (beruflich) und Fabian Schachtsiek (Muskelfaserriss) kompensiert das Team an guten Tagen, aber Kleefeldt schließt nicht aus, dass er im Winter noch Verstärkungen verpflichtet: „Wir halten die Augen offen. Einige Spieler trainieren bei uns probeweise mit. Mal sehen, wen wir noch holen.“

Derby in Eichlinghofen

Bis es soweit ist, wollen die Baroper noch einen Achtungserfolg landen. Am Sonntag um 14.30 Uhr spielt das Team beim TuS Eichlinghofen, der sich beim 1:1 in Frohlinde von den vergangenen enttäuschenden Wochen erholt zeigte. „Aber Eichlinghofen ist nicht der Gegner, mit dem wir uns auf eine Stufe stellen. Da können wir nur überraschen.“ Richtig los soll es dann im neuen Jahr gehen, dann gewinnt der Ehrgeiz in Kleefeldt wieder die Oberhand: „Ich denke, wir benötigen, um in der Liga zu bleiben, 30 Punkte. Jedes Spiel ist ein Endspiel.“ Und wenn es am Ende für die Baroper reicht, hat Kleefeldt mehr erreicht als vordere Platzierungen mit Teams, bei denen er in der Vergangenheit deutlich fordernder war.

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