RW Essen ist nicht zu stoppen und rückt dem BVB II immer weiter auf die Pelle

Borussia Dortmund II

Der Punkteabstand zwischen der BVB-U23 und RW Essen wird immer kleiner. Während die Borussen am Wochenende corona-bedingt aussetzen mussten, ließen die Rot-Weißen nichts anbrennen.

Dortmund

, 08.05.2021, 16:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
RW Essen hat den fünften Sieg in Serie eingefahren.

RW Essen hat den fünften Sieg in Serie eingefahren. © imago images/Markus Endberg

RW Essen erhöht den Druck auf Spitzenreiter Borussia Dortmund II. Der derzeitige Tabellenzweite von der Hafenstraße hat am Samstagnachmittag seine Aufgabe beim Wuppertaler SV erfüllt und einen Sieg eingefahren. Der Rückstand auf den Tabellenführer schrumpft weiter.

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Mit einem knappen, aber verdienten 2:1-Erfolg und drei wichtigen Zählern kehrten die Rot-Weißen am Samstag aus dem Wuppertaler Stadion am Zoo zurück. Bei den vor diesem Spieltag auf Platz elf platzierten Wuppertalern war die Mannschaft von RWE-Trainer Christian Neidhart die spielbestimmende Elf, erspielte sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Die beiden Essener Tore steuerten Daniel Heber (20.) und Steven Lewerenz (88.). Der 1:2-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit vom Wuppertaler Moritz Römling war lediglich Ergebniskosmetik.

RW Essen baut seine Serie aus

Mit dem RWE-Erfolg - übrigens der fünfte in Serie - ist klar: Borussias Vorsprung auf den Rivalen von der Hafenstraße schrumpft immer weiter. Nur noch einen Zähler steht der BVB (82) vor den Essenern (81), hat allerdings eine Partie weniger gespielt - corona-bedingt.

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Am Donnerstag sickerte nämlich durch, dass sich zwei BVB-Spieler mit dem Coronavirus infiziert haben. Außerdem befinden sich aktuell zehn BVB-Spieler in häuslicher Quarantäne - für zwei Wochen. So werden die beiden Partien beim SV Rödinghausen und gegen den SV Bergisch Gladbach verlegt. Dem BVB steht also noch eine intensive Zeit bevor.

Neben dem knappen Sieg freut sich RWE auch über die Rückkehr seiner Stammkraft Sandro Plechaty. Der Außenverteidiger fehlte seit Ende Februar für mehrere Wochen wegen eines Knorpelschadens. Beim Wuppertaler SV stand Plechaty erstmals wieder im Kader und feierte in der 86. Minute sein Comeback - es war ein erfolgreiches.

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