Sascha Samulewicz im Podcast: „So sehe ich Bövinghausen und Türkspor“

7er-Kette

Sascha Samulewicz geht voran. Der Torhüter des BSV Schüren spricht in der 7er-Kette über die beiden umstrittensten Vereinsprojekte Dortmunds: den TuS Bövinghausen und Türkspor Dortmund.

Dortmund

von Sascha Samulewicz

, 02.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sascha "Samu" Samulewicz.

Sascha "Samu" Samulewicz. © Montage: Klose/Foto: Schaper

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus unserem Podcast „Die 7er-Kette“, dem neuen Dortmunder Amateurfußball-Podcast der Ruhr Nachrichten - zusammen mit sieben Dortmunder Amateurfußballern. Dort sprach Sascha Samulewicz nicht nur über Bövinghausen und Türkspor, sondern auch über das Coronavirus, seinen Handschuh-Tick und die aktuell ausgesetzte Fußball-Bundesliga.

Hier erfährt ihr mehr über das Projekt und die Protagonisten.

Den Podcast gibt es ab sofort auf Spotify und Deezer, später auch bei iTunes. Hier könnt ihr reinhören:

Von Sascha Samulewicz

Natürlich sind die Modelle TuS Bövinghausen und Türkspor Dortmund interessant. Der Dortmunder Fußball lebt davon, dass in ihn investiert wird. Das sind spannende Projekte, die zurecht eine gewisse Aufmerksamkeit bekommen.

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Man muss gucken, wen man sich charakterlich ins Boot holt. Türkspor Dortmund hat mit Reza Hassani und Kevin Großkreutz zwei Leute, die sehr gute Arbeit leisten. Ich würde dem Verein den Aufstieg gönnen und hoffe, dass Türkspor eine Erfolgsgeschichte schreibt.

Bövinghausen mit anderer Struktur

Der TuS Bövinghausen hat eine andere Struktur. Da steckt ja zum Beispiel die Jugendakademie von Paris Saint Germain dahinter. Der Verein hat auch viele Spieler von oben geholt. Es hat sich aber gezeigt, dass man nur Erfolg haben kann, wenn man als Truppe auch zusammensteht.

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In meiner Wuppertaler Zeit haben wir auch mal Spieler aus der zweiten Liga geholt und sind dann aus der dritten Liga abgestiegen, weil es von der Mannschaft her nicht gepasst hat.

Elf „Stars“ bringen nichts

Es bringt nichts, wenn man elf „Stars“ auf dem Platz stehen hat. Ich spiele lieber in einer Mannschaft, in der jeder für den anderen kämpft, in der die Mitspieler sich gegenseitig die Fehler ausbügeln. Fußball ist halt kein Tennis. Fußball macht aus, wenn man im Team arbeitet und funktioniert.

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Auch wir haben in Kamil Bednarski zwar einen Spieler, der von oben kam und dessen Qualitäten sehr wichtig sind. Aber was ist, wenn man Kamil alleine vorne hinstellt oder er keine Bälle kriegt? Was ich aber sagen muss, ist, dass Kamil ein unglaublicher Teamplayer ist. Er fügt sich hinein und hilft den jungen Spielern gerne.

Nicht nur Häuptlinge...

Du brauchst in einer Mannschaft aber nicht nur elf Bednarskis. Du brauchst nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer. Inwieweit das bei Bövinghausen so ist, weiß ich nicht. Dazu bin ich zu weit weg. Man braucht aber auf jeden Fall eine gute Mischung. Jungs, die alles wegarbeiten und gute Individualisten. Dann kommst du gut aus.

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