Sauer reist mit Seriensieger Xi jetzt nach Lingfield

Galopp

Die Galoppsportgröße Hein Bollow feierte im Dezember seinen 90. Geburtstag. Am Sonntag ließe er es sich nicht nehmen, wieder einmal die Dortmunder Sandbahn zu besuchen.

DORTMUND

von Von Thomas Schulzke

, 16.01.2011, 19:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Da spritzt der Sand: Antes (r.) galoppiert souverän zum Sieg im Rennen um den Preis des Beirats vom Verband Deutscher Amateur-Rennreiter auf der Allwetterbahn

Da spritzt der Sand: Antes (r.) galoppiert souverän zum Sieg im Rennen um den Preis des Beirats vom Verband Deutscher Amateur-Rennreiter auf der Allwetterbahn

Am Sonntag waren es wieder einmal die Dortmunder Trainer, die ihre Vollblüter bei den Siegerehrungen die Mähne streichelten. Im Hauptrennen des Tages, ein Ausgleich III über die Distanz von 1800 Metern, war es Uwe Stoltefuß, der sich über den Erfolg von Goldkaetzchen freute. Die fünfjährige Stute gewann damit ihr zweites Rennen in Serie. „Und ich hoffe, es werden noch weitere Siege folgen“, sagt Stoltefuß, der braungebrannt den Siegerpreis entgegen nahm. Am Donnerstag erst kehrt er aus seinem Thailand-Urlaub zurück. Und seine Angestellten müssen in seiner Abwesenheit gute Arbeit verrichtet haben. Das zumindest bewies das starke Abschneiden von Goldkaetzchen. Schon deren Mutter Goldkatze war eine echte Sandbahnspezialistin und gewann in Neussein Ausgleich II. „Die habe ich auch trainiert. Ich hoffe, dass Goldkaetzchen ihrer Mutter nacheifern kann“, sagt Stoltefuß.

Ein Sandbahn-Renntag ohne einen Erfolg von Trainer Norbert Sauer ist aktuell nicht vorstellbar. Am sonntägigen Renntag war es der Neueinkauf Xi, der zum dritten Mal hintereinander in Dortmund über die Sprintdistanz von 1200 Metern gewann. „Jetzt gibt es für den Hengst aber kein passendes Rennen mehr in Deutschland“, weiß der Dortmunder Coach. Deshalb hat er sich mit den Besitzern zusammengesetzt und besprochen, wo es für Xi weitergeht. Es zieht die Verantwortlichen nach England. Xi wird in sechs Wochen auf der Allwetterbahn in Lingfield starten. „Es wird schwer. Aber wir probieren es“, so Sauer.

  • Der Totalisator-Umsatz auf der gut besuchten Rennbahn betrug 150 158,25 Euro.
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