Schmitz fordert kühlen Kopf auf dem Eis

Eishockey: 1. Liga West

"Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft", sagte Eisadler-Trainer Thomas Schmitz nach dem jüngsten 4:3-Auswärtserfolg bei den Dinslaken Kobras. Das Spiel in der "Schlangengrube" war für den 43-Jährigen ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub.

DORTMUND

von David Reininghaus

, 26.10.2016, 18:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schmitz fordert kühlen Kopf auf dem Eis

Thomas Schmitz war mit der Leistung seiner Eisadler zufrieden.

„Es war schon emotional“, gab Schmitz zu. Die Akteure auf dem Eis sollen hingegen auch nach dem guten Start in die Spielzeit kühlen Kopf bewahren. „Wir sind zwar jetzt Zweiter, die Saison ist aber noch lang. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken“, warnt der Coach vor zu viel Euphorie. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht er die Ausgeglichenheit im Kader. Das zeigt sich vor allem auf der Torwart-Position. Bislang setzte Schmitz die Goalies Marius Dräger und Patrick Fücker stets im Wechsel ein. „Mal schauen, ob es dabei bleibt, wenn es ernster wird. Momentan funktioniert es aber super“, sagt Schmitz und freut sich über die starken Leistungen der beiden.

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„Vor der Saison wurden wir als Prellbock der Liga abgestempelt. Für uns war klar, dass wir es allen zeigen wollen“, erklärte Dortmunds Center Joey Max Menzel. Seinen Wechsel aus Dinslaken zu den Eisadlern habe er nicht bereut. Die Gefahr, dass er und seine Teamkollegen nachlassen könnten, sehe er nicht: „Unser Trainer passt da auf. Wenn wir nachlassen, lässt er uns bluten.“ Ohnehin seien die Jungs „immer fleißig und haben Bock“. Klar, die Eisadler wollen auch in den nächsten Spielen zeigen, was sie drauf haben. Am Freitag (20 Uhr) soll das die Soester EG an der Strobelallee zu spüren bekommen.

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