Schott droht Spielern - Wickede präsentiert sich leblos

Fußball: Westfalenliga 2

Die Westfalia aus Wickede ist momentan nur ein Schatten ihrerselbst. Trainer Marko Schott berichtet, sein verletzter Routinier Sebastian Didion hätte ihn daran erinnert, dass er nur ein Derby mit Wickede verloren hätte. Schotts Kommentar: "Das ist auch schon lange her."

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 19.11.2013, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wickedes Mohamed Lmcademali (l.) waren gegen die Hombrucher (hier Björn Menneke) nur selten gefährlich.

Wickedes Mohamed Lmcademali (l.) waren gegen die Hombrucher (hier Björn Menneke) nur selten gefährlich.

Während dieser Saison holte die Westfalia nur einen Punkt gegen Dortmunder Teams. Der leblose Auftritt am Sonntag gegen den Hombrucher SV steht aber nicht nur sinnbildlich für die Derby-Schwäche, sondern weite Strecken der Saison. Das Zwischenhoch ist längst vergessen. "Jetzt sind wir wieder an einem Punkt, an dem wir uns bei den Zuschauern nur bedanken können", sagt Schott."Wir ziehen unsere Schlüsse"

Hoffnungen, dass die Wickeder sich dauerhaft anders präsentieren, könnten vielleicht aus Konsequenzen resultieren, mit denen Schott unmissverständlich droht: "Wir ziehen unsere Schlüsse daraus." Und dann konkreter: "Wir trennen uns von einigen Leuten. Einige werden sich aber zuvor schon wundern, wenn sie wegen ihrer Einstellung, besonders auch im Training, nicht spielen."  Nicht betroffen sein dürften Marcel Städter, Christian Fröse und Anil Konya, die sich immerhin engagieren. Auch Torwart Mike Piepenburg stellte sich angeschlagen zur Verfügung.Kellerkinder punkten kaum

Die Spieler aber machen sich schon ihre Gedanken. Andreas Toetz: "Wir machen uns mit solchen Auftritten das kaputt, was wir uns während der Serie aufgebaut haben." Die Wickeder dürfen nur froh sein, dass die Kellerkinder kaum punkten. "Wenn wir weiter so spielen, kommen wir noch auf Tuchfühlung", sagt der Trainer.

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