Schüren konzentriert sich auf Platz zwei

Fußball: Landesliga

Ein durchwachsenes Wochenende liegt hinter den Dortmunder Landesligisten. Während der BSV Schüren gegen den Spitzenreiter aus Lünen verlor, siegte Hombruch in Wattenscheid. Marten holte in Bochum-Linden zumindest einen Punkt, Kemminghausens Partie fiel aus. Das Fazit und der Blick nach vorne.

DORTMUND

, 01.03.2016, 19:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder der Begegnung VfL Kemminghausen gegen BSV Schüren.

Bilder der Begegnung VfL Kemminghausen gegen BSV Schüren.

Mit der 0:1-Niederlage des BSV Schüren bei Spitzenreiter Lüner SV dürfte die Meisterschaftsfrage in der Fußball-Landesliga 3 endgültig geklärt sein. Mit 17 Zählern Vorsprung kann der LSV bei noch zwölf ausstehenden Partien für die Westfalenliga planen. Für den drittplatzierten BSV – punktgleich mit Wiemelhausen „ärgste“ Verfolger – war es kein schöner Sonntag.

„Das müssen wir nun schnell abhaken und uns auf Rang zwei konzentrieren“, erklärt Trainer Dimitrios Kalpakidis. Der Vizemeistertitel reichte in den Vorjahren immer mindestens für die Aufstiegsrelegation, im letzten Jahr sogar zum direkten Aufstieg. Dabei spielte den Schürenern auch in die Karten, dass Wiemelhausen (0:2 gegen Mühlhausen) und CSV SF Bochum-Linden (1:1 gegen Marten) nicht gewannen. „Das zeigt aber auch, dass das Mittelfeld der Liga breiter geworden ist und man keinen Gegner zu locker nehmen darf“, mahnt Kalpakidis. Für sein Team geht es im Kreispokal am Donnerstag bei Ligakonkurrent Hombrucher SV (19.15 Uhr) ums Weiterkommen.

 

Die Hombrucher fanden ihrerseits am Sonntag in die Spur und siegten bei SW Wattenscheid mit 2:0. „Der Sieg war extrem wichtig, um nicht doch noch weiter nach unten zu rutschen“, erklärt Trainer Benjamin Hartlieb , der selbst krankheitsbedingt fehlte. Der Coach hofft aber, dass der Rest seiner Mannschaft von der Grippewelle verschont bleibt und sich bei den vielen aktuellen Ausfällen langsam Besserung einstellt. Denn die Woche hat es in sich: Dem Pokalduell gegen Schüren folgt am Sonntag das Heimspiel gegen den Lüner SV (15.15 Uhr). „Da haben wir nichts zu verlieren. Für unser junges Team wird das ein schöner Prüfstein um zu sehen, wie weit sie in ihrer Entwicklung ist“, erklärt Hartlieb.

 

Auch wenn es trotz langer Überzahl am Ende nur zu einem 1:1 bei Bochum-Linden reichte, war Thorsten Nilkowski vollauf zufrieden. „Es war ein kampfbetontes Spiel gegen einen spielstarken Gegner, das Unentschieden war am Ende verdient“, sagte der Trainer von Arminia Marten. Ein paar Einsatzminuten erhielt Felix Binsker, der zuletzt krankheitsbedingt fehlte. Für das kommende Heimspiel gegen den SC Weitmar ist auch Lukas Staudinger wieder eine Alternative, der gegen Bochum gelbgesperrt fehlte. Seinen Platz auf der Tribüne nimmt Stefan Schulze ein, der am Sonntag zum fünften Mal den gelben Karton sah.

 

Der VfL Kemminghausen konnte kurzfristig einen spielfreien Sonntag genießen. Zwar verfügt der VfB Günnigfeld sowohl über einen Naturrasen- als auch einen Ascheplatz, doch wurde auch letzterer am Sonntagmittag gesperrt. Nun hat der VfL zwei Nachholspiele, die wohl rund um das Osterwochenende angesetzt werden.

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