Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schürens Problemstellen in der Rückrunde

Fußball: Landesliga

Seinen Geburtstag hat sich Dimitrios Kalpakidis doch ein wenig anders vorgestellt. Mit dem 3:6 im Topspiel der Fußball-Landesliga haben seine Jungs vom BSV Schüren aber vor allem dem Gegner Concordia Wiemelhausen einige Geschenke bereitgelegt.

DORTMUND

, 22.03.2016 / Lesedauer: 3 min
Schürens Problemstellen in der Rückrunde

Dimitrios Kalpakidis (r.) ist mit der Torausbeute von Karim Bouzerda (l.) nicht zufrieden.

Durch die Pleite rutschte der BSV an Kalpakidis‘ Ehrentag von Rang zwei auf Platz vier ab und hat sich im Kampf um einen möglichen Relegationsplatz eine gute Ausgangslage verbaut. Das Team liegt zwei Punkte hinter Wiemelhausen, das ein Spiel weniger hat.

Durchwachsene Rückrunden-Bilanz

Dabei hat es nach einer starken Rückrunde ausgesehen. Im Vergleich zum Vorjahr lieferte der BSV eine überzeugende Vorbereitung und war bereit für den Kampf um Platz zwei. Dann aber folgten die ersten fünf Pflichtspiele, von denen Schüren nur gegen Wattenscheid (5:0) und Wanne (4:1) gewann. Mit den Niederlagen gegen Wiemelhausen und Spitzenreiter Lüner SV (0:1) setzte es schon jetzt zwei Niederlagen – so viele wie in der gesamten Hinrunde. Gründe gibt es hierfür mehrere:  

Die Defensive: In der Abwehr hatte Kalpakidis zuletzt einige Baustellen zu beklagen. Ausgerechnet im Topspiel fehlte mit Sebastian Senger ein etatmäßiger Innenverteidiger. Zudem waren Mehmet Aslan und Eduardo Cusano verletzt bzw. nicht bei vollen Kräften und Haluk Cekirdek musste früh wegen einer Kopfverletzung vom Platz. Dafür half Mario Lohmann aus der zweiten Mannschaft aus. „Er war der beste Mann auf dem Platz und hat jeden Zweikampf gewonnen“, berichtet Kalpakidis. „Ansonsten sind wir immer einen Schritt zu spät gekommen, haben uns zu wenig zugetraut und zu viele Fehler aus Angst gemacht.“

Jetzt lesen

Der Angriff: In Eyüp Cosgun (19 Treffer) hat der BSV den besten Torjäger der Liga. Doch betont Kalpakidis, dass sein Sturmduo Cosgun/Karim Bouzerda zu viele Chancen liegenlässt. Mit der Qualität könnte Schüren schon einige Treffer mehr auf dem Konto haben. „Wir sind leider oft nicht abgezockt genug“, beschreibt der Trainer das Problem. Wie es besser geht, machte Ivo Kleinschwärzer am Sonntag vor. Der Wiemelhauser Torjäger traf dreifach (insgesamt 18 Treffer) und schloss in der Rangliste zu Cosgun auf.

Die Mentalität: „In der Vorbereitung geht es um nichts, in der Meisterschaft spüren einige Charaktere aber den Druck und agieren zu ängstlich“, erklärt Kalpakidis. In engen Situationen sieht der Coach sein Team noch nicht so gefestigt. „Da haben wir zu viele Spieler auf dem Feld, die sich verstecken, statt die Kontrolle zu übernehmen.“ Über Ostern soll seine Elf ein wenig abschalten. Mit Cekirdek, Senger, Aslan und Cusano an Bord geht es für den BSV dann in einer anderen Rolle weiter: Nun kann Schüren befreit jagen, statt selbst der Gejagte zu sein.

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt