Schwacher ASC unterliegt in Rhynern mit 1:5

Fußball: Oberliga

Lange Zeit wähnte sich Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund aufgrund der Tabellensituation in einer Komfortzone. Spätestens nach dem deutlichen und verdienten 1:5 (0:3) bei der starken Westfalia aus Rhynern rutschen die Aplerbecker langsam, aber sicher in die Gefahrenzone.

DORTMUND

, 28.03.2016, 19:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schwacher ASC unterliegt in Rhynern mit 1:5

ASC-Kapitän Michael Seifert (l.) unterlag mit seinem Team gegen Westfalia Rhynern mit 1:5.

Sieben Punkte trennen den ASC noch von den Abstiegsrängen. Die über weite Strecken kraftlose sowie uninspirierte Vorstellung in Hamm machte wenig Mut, dass die Aplerbecker bald mal wieder einen Überraschungscoup landen können, wie er während dieser Saison schon häufiger geglückt war.

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Fußball, Oberliga: Westfalia Rhynern - ASC 09 Dortmund 5:1 (3:0)

Bilder der Oberliga-Partie zwischen Westfalia Rhynern und dem ASC 09 Dortmund.
28.03.2016
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Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle
Bilder der Partie zwischen Rhynern und Aplerbeck.© Foto: Nähle

Trainer Daniel Rios sieht trotzdem Hoffnung: „Das ist unserer Situation geschuldet. Spieler wie Marcel Münzel, der gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, müssen nach Pausen erst wieder richtig fit werden. Da sie es noch nicht sind, passieren diese Fehler.“

Gefundenes Fressen

Die Aplerbecker wussten um die Stärke von Rhynerns Offensive, setzten ihre Kenntnisse im Defensivverhalten aber nicht um. Nicht nur waren die Räume vor der Abwehrkette viel zu groß, auch im Zweikampfverhalten agierte der ASC zu zaghaft. Und das war ein gefundenes Fressen für den bekanntermaßen torgefährlichen Lennard Kleine und den immer noch bestens aufgelegten Ex-Borussen Salvatore Gambino.

Vor dem 1:0 bekamen die Aplerbecker den Ball nicht richtig geklärt, diese Chance ließ sich Kleine nicht nehmen (9.). Nur sieben Minuten später wunderte sich Gambino, dass er nach einem langen Ball plötzlich mitten in der gegnerischen Hälfte völlig frei war. Ein Teil der Aplerbecker war zu weit aufgerückt, der andere stand zu nah am Strafraum. Also fasste sich Gambino ein Herz und traf aus der Distanz ins linke Eck. Es waren in dieser Situation nicht nur die ASC-Sechser Münzel und Dominik Kemler, die nicht im Bilde waren.

Seifert trifft den Pfosten

Halbherzig gerieten auch die Abwehrversuche nach dem Standard, der zum 0:3 aus ASC-Sicht führte. Wieder nutzte Kleine eine der vielen Abwehrschwächen der Aplerbecker aus (23.).

Es war kein Donnerwetter des Trainers Rios, sondern der echte Donner, der den ASC aus der Lethargie weckte. Nach einer Gewitterunterbrechung meldete er sich im Spiel an. Michael Seifert setzte die beste Chance an den Pfosten (33.). Immerhin hatte der ASC jetzt die Möglichkeit, für eine offene zweite Hälfte zu sorgen.

"Auf uns wartet harte Arbeit"

Die Hoffnungen der Aplerbecker Fans erfüllten sich trotz der Einwechslung des lange verletzten Torjägers Tim Schwarz aber nicht, da die Gäste in den Trott der ersten 30 Minuten zurückfielen. Das heißt: Rhynern nutzte weiter die Aplerbecker Schwächen aus: Lucas Arenz (51.) und Gambino erhöhten auf 5:0 (57.). Kevin Brümmers 1:5 war kein Stimmungsaufheller mehr (63.).

„Rhynern hat einen Lauf, bestraft uns für unsere Fehler. Auf uns wartet harte Arbeit“, sagt Rios und sieht anstrengende Wochen auf sein Team und sich zukommen. Rhynern klettert derweil auf den dritten Platz. 

TEAM UND TORE
ASC: Altfeld - Denizci (46. Heinze), Halim, Dzaferoski, Lennertz - Münzel, Kemler - Ricke (65. Werner), Brümmer, Seifert - Kurgan (46. Schwarz)
Tore: 1:0 Kleine (9.), 2:0 Gambino (16.), 3:0 Kleine (23.), 4:0 Arenz (51.), 5:0 Gambino (57.), 5:1 Brümmer (63.)

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