Schwarzer Sonntag für den TSC

23.09.2013, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beide Spitzenteams des TSC Eintracht Dortmund erlebten am Sonntag eine herbe Enttäuschung. Die 1. Damenmannschaft des TSC Eintracht Dortmund verlor ihr Heimspiel gegen den Kahlenberger HTC knapp mit 1:2. Das Team von Trainerin Harriet Schmucker musste früh einen 0:1 Rückstand hinnehmen, ging dann aber durch ein Tor von Lena Henn mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit setzte das Team das beherzte Spiel nach vorne fort. Ein übers andere Mal tauchte man im Schusskreis der Gästemannschaft auf. Das Unvermögen, auch klarste Chancen zu nutzen, konnte jedoch nicht abgestellt werden.

Wie immer in solchen Spielen tauchte der Gegner dann ein einziges Mal vor dem Tor des TSC Eintracht auf und erzielte durch einen Konter den siegbringenden Treffer.

Die 1. Herrenmannschaft des TSC Eintracht Dortmund konnte dagegen ihrer Spitzenstellung nicht gerecht werden. Im Spiel gegen den punktgleichen Tabellenersten Düsseldorfer HC 99 unterlag man - sogar in dieser Höhe verdient - mit 2:7 Toren. Nur in der ersten Halbzeit konnte das Team von Trainer Michael Knox das Spiel noch einigermaßen ausgeglichen gestalten.

Lücken genutzt

Tim Schiffmann erzielte nach Zuspiel von Sven Brodersen bereits in der 10. Spielminute das 1:0. Der Gast aus Düsseldorf ließ sich jedoch nicht beeindrucken, stand in der Abwehr sicher, konnte immer wieder durch schnelles aggressives Spiel gefährlich in den Schusskreis eindringen. Die Folge waren dann drei Tore in kurzen Abständen. Erst wenige Minuten vor der Halbzeit konnte Maximilian Schröter in gekonnter Art und Weise einen Siebenmeter zum 2:3-Pausenstand verwandeln.

In der zweiten Halbzeit drängte die Mannschaft zunächst vehement auf den Ausgleich und konnte sich auch die ein oder andere gute Möglichkeit erspielen.

Als der Ausgleich jedoch nicht fallen wollte, nutzte der Gegner aus der Landeshauptstadt die offenen Lücken gnadenlos aus. Durch gekonntes Passspiel erzielte er in lockerer Folge noch vier weitere Treffer.

Die Herren der DHG nahmen mit einem 2:2-Unentschieden einen verdienten Punkt beim VfB Hüls mit. Das Spiel musste durch zwei Schiedsrichter des gastgebenden VfB Hüls gepfiffen werden, da die eingeteilten Schiedsrichter nicht erschienen waren. Die DHG begann nicht so konzentriert wie gewohnt, war zu passiv und geriet durch eine Ecke mit 0:1 in Rückstand. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

Weißgerbers Ausgleich

Nach der Pause waren die Dortmunder stärker, mussten aber das 0:2 hinnehmen. Das Team um Spielertrainer Spielhoff glaubte aber weiter an sich und erzielte sieben Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer durch Kapitän Zinnhard. Kurz danach erzielten die Dortmunder dann sogar noch den Ausgleich durch den jungen Weißgerber.

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