Sikorski sagt den Eisadlern für nächste Saison ab

Eishockey: 1. Liga West

Die Eisadler müssen sich für die kommende Saison einen neuen Trainer suchen. Krystian Sikorski hat dem Eishockey-Klub von der Strobelallee für die neue Spielzeit abgesagt. Damit stehen turbulente Wochen vor den Eisadlern. Neben der Trainersuche muss schließelich auch der Kader für die kommende Saison zusammengestellt werden.

Dortmund

, 14.04.2016, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sikorski sagt den Eisadlern für nächste Saison ab

Trainer Krystian Sikorski (M.) spricht im Interview über die Pleite in Hamm.

Leicht fällt Sikorski die Entscheidung nicht, gesundheitliche Probleme lassen ihm letzten Endes aber keine Wahl. „Es tut weh. Ich habe drei tolle Jahre hier gehabt, aber die Gesundheit geht nun einmal vor“, sagt der 55-Jährige, der in den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 zwei Meisterschaften mit den Eisadlern feierte und das Team dieses Jahr bis ins Playoff-Halbfinale der 1. Liga West führte. „Ich wollte dem Klub nichts versprechen, was ich am Ende vielleicht nicht halten kann“, erklärt Sikorski.

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Lothar Grabe bedauert die Entscheidung. „Natürlich ist das schade, wir haben unter Krystian Sikorski drei sehr erfolgreiche Saisons gespielt. Jetzt ist aber erst einmal wichtig, dass er wieder gesund wird“, sagt der Vorsitzende der Eisadler. Grabe steht damit vor turbulenten Wochen. Neben der Trainersuche muss auch der Kader für die kommende Saison zusammengestellt werden. Unterstützt wird der Vorstand dabei von Klaus Siebel, der übergangsweise die sportliche Leitung übernimmt, die zuletzt ebenfalls von Sikorski ausgeübt wurde. Auch hier soll schnellstmöglich eine dauerhafte Lösung präsentiert werden.

Auch Kuchnia geht

Ein potenzieller Nachfolger für die Trainerbank könnte Waldemar Banaszak sein, der derzeit die U 22 der Eisadler trainiert und zuvor bei den Hammer Eisbären Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt hat. Auf dem Eis müssen die Eisadler unterdessen den nächsten Abgang eines Leistungsträgers verkraften. Andre Kuchnia verlässt den Klub zur neuen Spielzeit. „Die Gespräche haben zu keiner Einigung geführt“, bestätigt Grabe. Kuchnia ist nach Jiri Svejda, Malte Bergstermann und Kapitän Niko Bitter der vierte Spieler, der den Verein verlässt, Neuzugänge gibt es bislang noch nicht.

"Wir sind noch in Gesprächen“ sagt Grabe und wiederholt dabei noch einmal, dass man zukünftig „den Etat runterschrauben und vermehrt auf die Jugend setzen will“.

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