So steht Fußball-Dortmund zur möglichen Verkleinerung der Hallen-Stadtmeisterschaft

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Wir haben Fußball-Dortmund gefragt, wie es zu einer möglichen Verkleinerung der Hallenstadtmeisterschaft steht. Die Meinungen sind gespalten - außer bei einer Frage.

Dortmund

, 19.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

So richtig einig ist sich Fußball-Dortmund nicht, wenn es um die Frage geht, ob die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft wieder verkleinert werden soll. Genau das überlegt der Fußballkreis, denn die Siege in den Vorrunden fielen teilweise zweistellig aus. Eine Möglichkeit wäre, dass bei dem Turnier wieder weniger B-Ligisten mitspielen.

Christian Wichert bezeichnet diese Idee auf unserer Facebook-Seite „Sport in Dortmund“ schlicht als „Witz“. Es sei „echt lächerlich, wenn es an die Dortmunder B-Ligisten geht.“ Ähnlich sieht das David Weiand, der die Hallenstadtmeisterschaft für Kreisliga-Mannschaften jedes Jahr als ein „Event“ bezeichnet, auf das sich „Spieler und Vereine sehr freuen, um auch mal vor einer größeren Kulisse zu spielen.“ Eine Verkleinerung wäre da ein Rückschritt, so Weiand.

Schiedsrichter aus anderen Kreisen einsetzen?

Kai Burda sieht die Lösung eher darin, die Lüner und Schwerter Vereine zu streichen. „Oder Vereine, die des Öfteren negativ aufgefallen sind. Die Kreisliga-Teams machen den Kreis Dortmund zu dem, was ihn aktuell ausmacht. (...) Und genau diese Teams bringen die meisten Zuschauer in die Halle und sorgen für einen guten Umsatz“, so Burda.

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Ähnlich sieht es auch Marvin Rudolf, der zudem noch einen neuen Vorschlag hat: „Die Lüner Mannschaften rausnehmen (...) und Schiedsrichter aus anderen Kreisen einsetzen, Stichwort Neutralität.“

Ein weiterer Vorschlag kommt von Peter Bux, der der Meinung ist, dass die A-, B- und C-Ligisten in einem Vorturnier die Teilnehmer an der Stadtmeisterschaft ermitteln sollten. „Die Mannschaften, die sich qualifizieren, hätten eine Teilnahme dann auch verdient und wären vermutlich auch kein Fallobst“, schreibt Bux.

Nur bei einer Frage ist sich Fußball-Dortmund einig

Die Meinungen sind gespalten - zumindest in den meisten Fragen. Bei der Umfrage auf unserer Homepage stimmten 53 Prozent dafür, dass eine Reduzierung der Teilnehmer sinnvoll sei (bei insgesamt 311 Stimmen). Bei Instagram befanden 52 Prozent, eine Verkleinerung sei nicht sinnvoll (bei 534 Stimmen).

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Sollte es dennoch zu einem veränderten Modus mit weniger Mannschaften kommen, sollten die Lüner und Schwerter Mannschaften, und nicht die sportlich schwächsten, nicht mehr teilnehmen dürfen - so zumindest das deutliche Votum. (Homepage: 87 Prozent bei 303 Stimmen, Instagram: 86 Prozent bei 628 Stimmen).

Eine Rückkehr zu 62 teilnehmenden Mannschaften könnte auch dazu führen, dass in der Vorrunde nicht mehr in sechs Hallen gespielt wird, sondern nur noch in fünf. Am verzichtbarsten werden hierbei die Hallen Nette (27 Prozent bei 302 Stimmen) und Nord (43 Prozent) gesehen. Auch bei Instagram wurden diese beiden Spielstätten am häufigsten genannt.

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Ebenfalls könnten 62 Teams bedeuten, dass zwei Teams für die Zwischenrunde wieder gesetzt wären und in der Vorrunde nicht antreten müssten. Die Mehrheit ist der Meinung, das wäre für die entsprechenden Mannschaften kein Nachteil - weil man sich nicht einspielen kann - sondern sogar ein Vorteil (Homepage: 57 Prozent bei 295 Stimmen, Instagram: 60 Prozent bei 540 Stimmen).

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