Sehne wird aus dem Schienbein in das Knie eingesetzt: ASC-Spieler fällt in der Rückrunde aus

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Ein ASC-Spieler muss sich einem schmerzhaft klingenden Eingriff unterziehen und wird die komplette Rückrunde ausfallen. Die Ausfallzeit will er dennoch nutzen.

Dortmund

, 29.01.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es klingt absolut schmerzhaft. Ein Stück der Sehne wird aus dem Schienbein entnommen, im Anschluss wird die Kniescheibe leicht verschoben. Das Stück Sehne wird nun an die Kniescheibe gesetzt, soll diese stabilisieren.

Ein Routine-Eingriff und „nichts Besonderes“

Ermias Simatos sieht das mittlerweile relativ gelassen. Beim Spieler des ASC 09 wird dieser Eingriff vorgenommen. „Der Arzt hatte mir gesagt, der Eingriff wäre nichts Besonderes, sondern eher Routine“, erzählt er. „Früher oder später hätte man es eh machen müssen.“

Simatos plagt sich seit Jahren mit den Problemen an der Kniescheibe herum. Immer wieder verschiebt sie sich, rutscht raus. In den vergangenen Jahren gleich neun Mal. Nun hatte Simatos genug, war zuerst bei der MRT, im Anschluss beim Spezialisten in Wetter.

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„Der hat das bestätigt, was der MRT-Befund gesagt hat“, berichtet der 23-jährige Flügelspieler. Am 16. März ist der Operations-Termin, eine frühere OP war nicht möglich. Simatos will diese nun hinter sich bringen, sonst hätte es mit dem Knie Probleme im Alter gegeben.

Drei Monate fällt er dann definitiv aus. Doch bleibt das Knie dann standhaft? Kann Simatos weiter auf Oberliga-Niveau Fußball spielen? „Die Chancen, dass ich wieder Fußball spiele, sind echt hoch“, sagt er zuversichtlich. „Ich bin auch echt erleichtert. Drei Monate ist echt nicht die Welt.“

Simatos will die Ausfallzeit nutzen

In seiner Ausfallzeit will er aber weiterhin etwas für seinen Körper tun, seine Fitness nicht komplett verlieren. Außerdem nutzt er die Ausfallzeit, um seine Masterarbeit fertigzustellen.

Simatos kann in der sportlich prekären Lage der Aplerbecker zwar nicht mehr helfen, gibt sich aber optimistisch, dass der ASC die Klasse hält. „Ich habe ein paar Trainingseinheiten gesehen. Da hat man gemerkt, dass da ordentlich Zug drin ist - im positiven Sinne“, erzählt er.

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