Spielklassenreform setzt Tennis-Teams unter Druck

DORTMUND Das deutsche Tennis strukturiert seine Spielklassen unterhalb der beiden Herren-Bundesligen neu. Die Saison 2009, die im Mai beginnt, steht im Bereich des WTV für die Westfalenligisten ganz im Zeichen der Qualifikation zur neuen Regionalliga, die 2010 eingeführt wird.

von Von Dirk Krampe

, 07.01.2009, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne Marius Alfs möchte sich der DTK RW für die Regionalliga qualifizieren.

Ohne Marius Alfs möchte sich der DTK RW für die Regionalliga qualifizieren.

Schon vor dem offiziellen Wechselfrist-Ende am 15. Februar deutet sich an, dass etliche Klubs „aufrüsten“. Beim DTK RW ist das nicht anders: Trotz des deutlichen Umbruchs mit dem Weggang von Marius Alfs und Tim Richter und dem Bestreben, eigene Talente heranzuführen, wird sich der Klub noch verstärken. „Wir setzen oben einen Ausländer drauf“, bestätigt Nowicki. Ab 2010 werden die drei qualifizieren Klubs aus Westfalen in der Regionalliga eingegliedert – zusammen mit den drei besten Teams der Nordrhein- und Mittelrhein-Staffeln. Was bislang der Westfalenmeister in der Aufstiegsrunde erleben durfte, wird künftig die Regel: Vergleiche gegen spielstarke Gegner. „Das Niveau ab 2010 wird deutlich höher sein“, weiß Nowicki.

Mit der Neustrukturierung hat der WTV Forderungen der Vereine umgesetzt, die Langeweile beklagten. Erfolg oder Misserfolg im Sommer hingen oftmals von nur einer Partie ab. Aus der zusätzlichen Spielklasse ergibt sich auch darunter Änderungen. Die Westfalenliga wird künftig wieder zweigleisig laufen, die jetzige Oberliga, in der mit Hansa und Eintracht zwei Dortmunder Teams aktiv sind, wird nach dieser Saison aufgelöst. Somit stehen auch die Oberligisten unter erhöhtem Qualifikationsdruck. Drei Aufsteiger je Gruppe für die neue zweigleisige Westfalenliga wird es geben. Die Teams darunter spielen ab 2010 in der Verbandsliga.

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