Spielverlegungen sorgen für reichlich Unmut

Fußball-Bezirksliga 15

DORTMUND Das Derby zwischen Schüren und Phoenix Eving findet am Sonntag (17 Uhr) auf dem Platz vom FC Brünninghausen am Hombruchsfeld statt. Erfreulich für Schüren: Leistungsträger Michael Cuper hat seine Zusage für die kommende Saison gegeben.

von Von Timo Lämmerhirt

, 05.03.2010, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch der SV Brackel hat kein Heimspiel im eigentlichen Sinne. Die Brackeler treten auf dem Sportplatz des Hörder SC (So, 15 Uhr) an. Berghofens Trainer Thomas Wotzlawski ist es gleichgültig, wo seine Mannschaft antritt. Sie wären wahrscheinlich auch nach Bochum gefahren, um endlich zu spielen. „Hauptsache, wir spielen endlich wieder. Ich kann den Ärger der Brackeler aber nachvollziehen“, so Wotzlawski.

Für die Körner lief es geographisch am besten. Sie müssen lediglich den Körner Hellweg überqueren, um ihr Heimspiel beim Ortsrivalen ÖSG Viktoria auszutragen. „Ich spiele doch lieber auf dem Kunstrasen als auf irgendeinem Ascheplatz“, sagte TuS-Trainer Axel Schmeing.

Die Scharnhorster mussten das Heimrecht tauschen und spielen beim SV Herbern. „Das ist doch Vera.... Unser Verein macht dabei Verluste. Außerdem fehlen uns bis oben in der Tabelle nicht viele Punkte“, ärgert sich FV-Trainer Daniel Kolodziejski. Und fast schon trotzig fügt er an: „Dann holen wir uns dort die drei Punkte. Nach dem Motto: Mund abwischen und fertig.“

Die weiteste Anreise zum eigenen Heimspiel muss der SuS in Kauf nehmen. Die Derner spielen beim Hombrucher SV (15 Uhr). „Das ist für uns ein Zusatzgeschäft. Das sind 20 Kilometer Entfernung“, sagt Winfried Guth, der Sportliche Leiter von SuS Derne, sichtlich erbost. Wie man Südkirchen schlägt, haben die Brackeler in der letzten Woche vorgemacht.

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