Stefan Weißkopf schießt TSC Eintracht in die nächste Runde: „Im Pokal ist immer alles drin“

Fußball-Kreispokal

In der Kreisliga A laufen sie der Musik ein bisschen hinterher, aber im Kreispokal ist der TSC Eintracht Dortmund bislang ungeschlagen. Auch der kommende Gegner sorgt nicht für Angstzustände.

Dortmund

, 28.11.2019, 09:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stefan Weißkopf schießt TSC Eintracht in die nächste Runde: „Im Pokal ist immer alles drin“

Der TSC Eintracht zog in die nächste Kreispokal-Runde ein. © Nils Foltynowicz

Stefan Weißkopf ist bislang nicht für die Tore zuständig gewesen beim TSC Eintracht Dortmund. Ohnehin sind sie beim A-Ligisten in dieser Saison eher für ihre gute Abwehr bekannt. 19 Gegentore sind der zweitbeste Wert der Liga.

Körperlich starker Gegner

Insofern sind die zwei Gegentore, die die Eintracht in dieser Woche beim 3:2-Erfolg im Kreispokal-Achtelfinale gegen den B-Ligisten FC Sarajevo Bosna kassiert haben, fast schon viel: „Wir wussten ja, dass wir die nicht unterschätzen dürfen“, sagt Weißkopf, „die waren körperlich richtig stark und sehr erfahren.“

Jetzt lesen

Und der Underdog ging in Führung, Haris Rocvanin (20.) stellte den Halbzeitstand sicher, ehe die Eintracht viel besser aus der zweiten Hälfte kam und die Partie durch den Doppelschlag von Christopher Brezing (48.) und Lars Brinkmann (51.) drehte. „Wir waren in der zweiten Halbzeit viel aggressiver“, stellte Weißkopf fest. Doch auch Sarajevo hatte noch einen im Köcher, Mirvet Alesevic drückte wieder nur fünf Minuten später einen Freistoß aus dem Halbfeld über die Linie (56.).

Ein offener Schlagabtausch

Nun war es ein echtes Pokalspiel, „ein offener Schlagabtausch“, wie Weißkopf sagt. Der Achter, der in der Jugend für die Eintracht und den Hombrucher SV und zu Beginn seiner Seniorenzeit auch mal ein Jahr in Kirchhörde Westfalenliga gespielt hat, sollte der Partie aber die entscheidende Wendung geben.

In der letzten Spielminute nahm er einen Steckpass von Rasmus Brede auf, zog quer an der Strafraumkante entlang und versenkte die Kugel zum umjubelten 3:2: „Man hat gesehen, dass da Erleichterung aber auch Riesenfreude war“, sagte Weißkopf, „denn ein Klassenunterschied war eigentlich gegen keinen B-Ligisten zu erkennen.“

Im Achtelfinale gegen Sharri

Doch nun steht die Eintracht im Viertelfinale und trifft dort auf einen anderen A-Ligisten - der durch viele Neuzugänge ambitioniert aufgestellte KF Sharri: „Im Pokal ist immer alles drin“, sagt Weißkopf, „das wird ein offenes Spiel. Und es wäre natürlich cool, wenn wir da weiterkommen würden.“

Denn auch der potenziell nächste Gegner spielt nur eine Liga höher als die Eintracht: Im Viertelfinale würde Bezirksligist Mengede 08/20 warten.

Lesen Sie jetzt